RISK 2000 - Weltraumtechniken für die Risikoverwaltung
Die Europäische Kommission, die Europäische Weltraumbehörde und der Europarat haben kürzlich mit Unterstützung der europäischen Weltraumbehörden gemeinsame Anstrengungen zur Förderung des Einsatzes von Weltraumtechniken zur Verwaltung großer Katastrophenrisiken unternommen.
Die Konferenz hat sich daher zum Ziel gesetzt, den derzeitigen Stand der Technik bei der Anwendung von Weltraumtechniken zur Risikoverwaltung zu bestimmen, Bewußtsein für den Betriebseinsatz von Weltraumtechniken zu bilden, die Auswirkungen der Industrien sowie den Beitrag Europas zu internationalen Anstrengungen bezüglich der UNESCO zu bewerten sowie die kurz-, mittel- und langfristig zu ergreifenden Initiativen und die diesbezüglichen Agenda aufzulisten und Empfehlungen dazu abzugeben.
Die Konferenz behandelt sieben Stufen der Risikoverwaltung: Wissen, Vorbeugung, Warnung, Verwaltung von Notsituationen, nachträgliche Krisenanalyse, Rehabilitation, allgemeine und berufliche Bildung. Es werden drei Themen besprochen: Natürliche Risiken, technologische Risiken und Erhaltung des kulturellen Erbes (hinsichtlich der Risiken). Diesbezügliche Rechtsfragen kommen ebenfalls zur Sprache.
Auf der Konferenz werden hochrangige Redner erläutern, wie Weltraumtechniken mit altbewährten Quellen und Verfahren kombiniert werden können, um vor, während und nach einem Großereignis allen mit der Risikoverwaltung befaßten Organisationen und Unternehmen rechtzeitig zuverlässige und effektive Informationen zu liefern. Die Konferenz wendet sich an Weltraumbehörden, Forschungslabors, die Wissenschaft, Entscheidungsträger aus Industrie und Politik sowie an Versicherungen.Weitere Auskünfte erteilt:
RISK 2000-Sekretariat
Prospective 2100
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E-mail: deschamps@2100.org
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