OECD-Konferenz über die Sicherheit genetisch veränderter Nahrungsmittel
"Nach der Verabschiedung des Protokolls von Cartagena zur Biosicherheit in Montreal und der Ankündigung einer geplanten europäischen Nahrungsmittelsicherheitsbehörde der Europäischen Kommission ist dies ein weiterer Schritt in der internationalen Debatte über die Probleme in Verbindung mit genetisch veränderten Nahrungsmitteln", so die Veranstalter der Konferenz.
Sir John Krebs, Professor für Zoologie an der Universität Oxford, wird die Leitung der Konferenz übernehmen, bei der über 400 Teilnehmer Gelegenheit haben, zahlreiche unterschiedliche Ansichten zu diesem Thema kennenzulernen. Wissenschaftler aus Industrie- und Entwicklungsländern aus dem akademischen Bereich, der Gesellschaft, der Industrie, von internationalen Organisationen und Regierungen treffen sich zum Gespräch über die Sicherheit genetisch veränderter Nahrungsmittel.
Es soll eine Diskussion über eine Reihe von Schlüsselfragen hinsichtlich der Sicherheit genetisch veränderter Nahrungsmittel stattfinden. Zu diesen Schlüsselfragen gehören u.a.:
- Wie ist der derzeitige wissenschaftliche Stand der Erkenntisse, und was sind die wissenschaftlich noch ungeklärten Aspekte der genetischen Veränderung von Nahrungsmitteln?
- Was sind die aktuellen Trends und Zukunftsaussichten - Wie können wir die Sicherheit genetisch veränderter Nahrungsmittel besser verstehen und gewährleisten?
- Wie nehmen die Verbraucher die Risiken genetisch veränderter Nahrungsmittel wahr?
- Wie wird die Sicherheit genetisch veränderter Nahrungsmittel innerhalb des bestehenden Rechtsrahmens bewertet?
- Ist eine weitere internationale Zusammenarbeit hinsichtlich wissenschaftlicher Fragen zur Nahrungsmittelsicherheit vonnöten?
Der Schwerpunkt liegt auf der Wissenschaft und der menschlichen Gesundheit; Ziel der Konferenz sind umfassende und ausgewogene Referate zu den Themen genetische Veränderung und Nahrungsmittelerzeugung, genetisch veränderte Nahrungsmittel und menschliche Gesundheit sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Einbeziehung der Verbraucher. Jedem Referat schließt sich eine offene Diskussion zwischen den Rednern, den Mitgliedern des Podiums und den Teilnehmern der Konferenz an.
Um eine transparente, allen zugängliche und verantwortungsvolle Diskussion zu gewährleisten, wird die Veranstaltung live im Web unter folgender Adresse übertragen:
URL: http://www.oecd.org/Edinburgh(öffnet in neuem Fenster)
Die Konferenz ist Teil der Überwachungs- und Berichterstattungsarbeit der OECD zu ausgewählten Aspekten der Biotechnologie und Nahrungsmittelsicherheit aufgrund von Mandaten der OECD-Minister sowie auf Anforderung der Gruppe der acht führenden Industrieländer (G8). Sie werde außerdem wertvolle Beiträge für den Schlußbericht liefern, der den Vertretern der G8-Staaten dieses Jahr in Okinawa (Japan) vorgelegt werden soll, so die Veranstalter.Weitere Auskünfte unter:
E-mail: STIBioquestions@oecd.org
URL: http://www.oecd.org/subject/biotech/edinburgh.htm(öffnet in neuem Fenster)