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Öffentliche Anhörung zur Telekommunikationspolitik

Die Europäische Kommission veranstaltet am 22. Februar 2000 in Brüssel eine öffentliche Anhörung, auf der die Möglichkeiten für einen "entbündelten Zugang zur Ortsleitung" zur Vorbereitung einer möglichen Empfehlung der Kommission an die Mitgliedstaaten diskutiert werden solle...

17 Februar 2000 - 17 Februar 2000
 
Die Europäische Kommission veranstaltet am 22. Februar 2000 in Brüssel eine öffentliche Anhörung, auf der die Möglichkeiten für einen "entbündelten Zugang zur Ortsleitung" zur Vorbereitung einer möglichen Empfehlung der Kommission an die Mitgliedstaaten diskutiert werden sollen.
Durch die Zulassung des "entbündelten Zugangs zur Ortsleitung"' erhalten andere Betreiber die Möglichkeit, die von den etablierten Telefonbetreibern installierten Ortsleitungen zu nutzen und damit die Auswahl für Telekommunikationsnutzer zu erhöhen.
Die Generaldirektion Informationsgesellschaft hat ein Arbeitspapier zu diesem Thema erstellt, das unter der Adresse http://www.europa.eu.int/comm/information_society/publications/docs/index_en.htm(öffnet in neuem Fenster) eingesehen werden kann. Es soll als Grundlage für den Meinungsaustausch bei der öffentlichen Anhörung dienen.
Die im Dezember vergangenen Jahres gestartete Initiative der Kommission "eEurope" nennt den Dezember 2000 als Zieldatum, um die Verbindungsleitungen zwischen den Telefonleitungen der Kunden und dem lokalen Verteiler des Betreibers für den Wettbewerb zu öffnen.
Durch den Zugang zur Ortsleitung können neue Marktteilnehmer den Kunden konkurrierende Dienste anbieten, wie z.B. neue Breitbanddienste für einen ständigen Hochgeschwindigkeits-Internetanschluß.
Im Kommunikationsbericht 1999 machte die Kommission auf den mangelnden Wettbewerb und die mangelnde Auswahl auf den lokalen Telekommunikationsmärkten im Vergleich zur Fern- und Auslandstelekommunikation aufmerksam und kündigte ihre Absicht an, Empfehlungen zur Preisgestaltung und zu weiteren Aspekten des Zugangs zum Ortsnetz zu veröffentlichen. Kurzfristig empfahl das Dokument die Erwägung der technischen und wirtschaftlichen Aspekte der Entbündelung der Ortsleitungen.
Erkki Liikanen, der Kommissar für Unternehmen und die Informationsgesellschaft, sagte: "Ich bin überzeugt, daß die Bereitstellung eines entbündelten Zugangs zu den Ortsleitungen der etablierten Betreiber zu mehr technischer Innovation und mehr Wettbewerb im örtlichen Zugangsnetz führt, wo der Wettbewerb noch schwach ist. Insbesondere wird es die Entstehung von Hochgeschwindigkeits-Internetzugangsdiensten für private Anwender und kleine Unternehmen anregen und damit das Wachstum von E-Commerce und E-Business erleichtern."
Fünf Mitgliedstaaten, Österreich, Dänemark, Finnland, Deutschland und die Niederlande, fordern bereits die Entbündelung des Ortsnetzes, andere haben entweder Fristen genannt oder beraten über das Thema.
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