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Frauen und Wissenschaft: Den Wandel herbeiführen

"Den Wandel herbeiführen" lautet das Motto der anstehenden Konferenz zum Thema Frauen und Wissenschaft, die von der Europäischen Kommission am 3. und 4. April 2000 in Brüssel (Belgien) veranstaltet wird.
Ziel der Konferenz ist die Diskussion über den Bericht des europäischen T...

3 April 2000 - 3 April 2000
 
"Den Wandel herbeiführen" lautet das Motto der anstehenden Konferenz zum Thema Frauen und Wissenschaft, die von der Europäischen Kommission am 3. und 4. April 2000 in Brüssel (Belgien) veranstaltet wird.
Ziel der Konferenz ist die Diskussion über den Bericht des europäischen Technologiebewertungsnetzes (ETAN) "Wissenschaftspolitiken in der Europäischen Union: Förderung herausragender Leistungen durch die Durchsetzung der Chancengleichheit der Geschlechter". Dieser Bericht wurde vom Sektor Frauen und Wissenschaft der Europäischen Kommission in Auftrag gegeben. Er sollte die mit der Unterrepräsentation von Frauen in der wissenschaftlichen Forschung verbundenen Herausforderungen sowie die erforderlichen Mittel und Maßnahmen zum Umgang mit diesem Problem untersuchen.
Der von zwölf weiblichen Experten verfaßte Bericht wurde kürzlich Forschungskommissar Philippe Busquin vorgelegt, der sich wie folgt dazu äußerte: "Ich fühle mich hinsichtlich dieses Themas stark verpflichtet und stimme mit den Verfasserinnen des Berichts darin überein, daß das Potential der Frauen in der europäischen Wissenschaft insbesondere auf höherer Ebene viel zu wenig genutzt wird. Ebenso beklage ich den Mangel an zuverlässigen Statistiken über die Chancengleichheit wie auch die Tatsache, daß viele hervorragend ausgebildete Frauen im Laufe ihrer Karriere für die Wissenschaft verloren gehen."
Zu den in dem Bericht enthaltenen Empfehlungen für Maßnahmen gehören: Begeisterung von mehr jungen Leuten für die Wissenschaft, Ermutigung der Frauen, sich für Forschungsstipendien und führende Positionen zu bewerben, bessere Statistiken über die Chancengleichheit, Zugang zu öffentlichen Verzeichnissen, Bewertung und Erreichen einer Chancengleichheit in der Wissenschaft; Unterstützung der Netzwerke von Wissenschaftlerinnen, Erleichterung der Rückkehr in die Wissenschaft nach einem Mutterschafts- oder Erziehungsurlaub sowie Durchsetzung der Chancengleichheit in wissenschaftlichen Instituten und Organisationen.
Achilleas Mitos, einer der Direktoren der GD Forschung der Europäischen Kommission, wird die Konferenz eröffnen. Die MdEP Eryl McNally und Elizabeth Montfort, beide Berichterstatterinnen für Frauen und Wissenschaft, werden die Erwartungen an das Europäische Parlament darlegen.
Anschließend werden Mary Osborn vom Max-Planck-Institut und Teresa Rees von der Universität Cardiff den ETAN-Bericht präsentieren.
Die Delegierten haben die Möglichkeit, aufkommende Fragen in den folgenden vier parallelen Sitzungen zum Thema zu diskutieren: "Wissenschaft von Frauen: Universalität oder Spezifität", "Wissenschaftliche Ausbildung und wissenschaftliche Karriere - werden Männer bevorzugt?", "Die Ungleichheit messen, um eine Gleichheit zu erreichen" und "Positive Diskriminierung oder Durchsetzung der Chancengleichheit - welch ein Politikmix".
Kommissar Busquin und José Mariano Gago, Minister für Wissenschaft und Technik in Portugal und amtierender Präsident des Forschungsrates, werden ebenfalls anwesend sein, um die Schlußfolgerungen dieser zweitägigen Veranstaltung zu hören und zu kommentieren.Weitere Auskünfte erteilt:
Europäische Kommission
Generaldirektion Forschung
Sektor "Frauen und Wissenschaft"
Sozioökonomische Forschung: Analyse und Prognose
Rue de la Loi/Wetstraat 200 (SDME 3/75)
B-1049 Brüssel
Fax +32-2-2993746
E-mail: annalisa.colosimo@ec.europa.eu
URL: http://cordis.europa.eu/improving/src/hp_women.htm(öffnet in neuem Fenster)
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