Gemolab beschäftigt sich mit dem Einsatz genetisch veränderter Milchsäurebakterien in der Molkereiindustrie
Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter der Molkereibranche, die in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Fertigung tätig sind, sowie an Verbraucherorganisationen und die Presse. Sie wird im Rahmen des EU-finanzierten Demonstrationsprojektes "Gemolab" durchgeführt, das Prototypen genetisch veränderter Säurewecker zur Herstellung hochwertigerer Milchprodukte hervorbringen soll.
Vertreter des Gemolab-Konsortiums werden zur Eröffnung die Ziele und Errungenschaften des Projekts vorstellen, dann erhalten Vertreter der Molkereibranche sowie die Verbraucherverbände Gelegenheit, ihre Positionen darzulegen. Im Rahmen der sich anschließenden Round-table-Konferenz können die Diskussionen fortgesetzt werden.
"Angesichts des Widerstands, wenn nicht sogar der Feindseligkeit gegenüber genetisch veränderten Organismen und Mikroorganismen halten die am Gemolab-Projekt beteiligten Wissenschaftler und Vertreter der Industrie es für wichtig, sich positiv zu äußern, indem sie ihre Ergebnisse und Erwartungen einem breiten Publikum präsentieren, und einen offenen Dialog mit Vertretern anderer fachlicher Bereiche zu führen. Dies ist der eigentliche Zweck des Gemolab-Workshops; im Rahmen der Round-table-Konferenz und des anschließenden Büfetts besteht außerdem ausreichend Zeit für Fragen seitens der Zuhörer", so Professor Jean Delcour, Gemolab-Koordinator.Weitere Auskünfte erteilt:
Prof. Jean Delcour
Université Catholique de Louvain
Unité de Génétique
Croix du Sud 5
B-1348 Louvain-la-Neuve
Belgien
Tel. +32-10473484; Fax +32-10473109
E-mail: delcour@gene.ucl.ac.be