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Transatlantische Zusammenarbeit in der Nanotechnologie

Am 19. Oktober findet in Toulouse ein gemeinsames Nanotechnologie-Seminar der Europäischen Union und der US-amerikanischen National Science Foundation (N.S.F. - Bundesstiftung zur Förderung der Wissenschaften) statt. Das für die Forschung zuständige Kommissionsmitglied Philipp...

19 Oktober 2000 - 19 Oktober 2000
 
Am 19. Oktober findet in Toulouse ein gemeinsames Nanotechnologie-Seminar der Europäischen Union und der US-amerikanischen National Science Foundation (N.S.F. - Bundesstiftung zur Förderung der Wissenschaften) statt. Das für die Forschung zuständige Kommissionsmitglied Philippe Busquin wird dabei eine Einführung für die Presse geben.
Anschließend werden Professor H. Stormer (Nobelpreisträger in Physik, 1998; Lucent Technologies und Columbia University) und Professor P. Laggner (Österreichische Akademie der Wissenschaften) Vorträge halten. Daran schießt sich eine Vorstellung des Nanotechnologie-Forschungsprogramms der EU und der USA durch Vertreter der Europäischen Kommission und der National Science Foundation an.
Das Seminar erfolgt im Rahmen der Vereinbarung zwischen der EU und den USA über die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit und vor allem der Vereinbarung zwischen der Kommission und der N.S.F. zur Umsetzung gemeinsamer Tätigkeiten im Bereich der Materialforschung. Es soll dazu dienen, die bestehenden Maßnahmen in der Wissenschaft und Technik im Nanomaßstab und die auf Grundlage der Vereinbarung angebotenen Möglichkeiten bekannter zu machen.
Die Nanotechnologie ist eine fächerübergreifende Wissenschaft, in der Physiker, Chemiker und Biologen mit der Untersuchung, Forschung und Gestaltung von Geräten beschäftigt sind, die Maße in Millionstel Millimeter messen können. Die Anwendungen umfassen gegenwärtig neue, auf Giant-Magnetoresistenz basierende Halbleiter-Laser und Direktzugriffsspeicher (RAM). Bereits jetzt sind neuartige Materialien wie Sonnencremes mit Nano-Teilchen, die ultraviolette Strahlen absorbieren, und Brillengläser mit kratzfester Nano-Beschichtung auf dem Markt.
Durch immer ausgereiftere DNA-Chips, präzise Verabreichungsmittel für Arzneien und bio-kompatible Materialien wird die Entwicklung von Biosensoren und Biomaterialien zukünftig einen bedeutenden Einfluss auf die Medizin und die menschliche Gesundheit haben.Weitere Auskünfte und Anmeldung bei:
Stephen Gosden
Referat Kommunikation
GD Forschung
E-mail: Stephen.Gosden@ec.europa.eu
Fax: +32-2-295 8220
Auskünfte zum Projekt erteilt:
Ben Tubbing
Wissenschaftlicher Referent
GD Forschung
E-mail: Bernardus.Tubbing@ec.europa.eu
Fax: +32-2-296 5987
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