Symposium über Raumfahrtwissenschaft in Schweden
Zu dieser Veranstaltung werden rund 1000 Menschen aus aller Welt erwartet, darunter Vertreter der Wissenschaftsgemeinschaft, Betreiber, kommerzielle Nutzer sowie Dienstanbieter. "Das Symposium bietet die Möglichkeit, den neuesten Stand der Technik in ERS-Anwendungen zu beurteilen und das Potenzial von Envisat, dessen Start im Juni 2001 geplant ist, zu prüfen", so die ESA.
Die ERS-Missionen tragen zur Umweltüberwachung bei und unterstützen die europäischen Wissenschaftler, die dem Erdsystem zugrundeliegenden physikalischen und chemischen Prozesse auf globaler und lokaler Ebene zu verstehen. "Anhand der Verbindung von ERS-Daten mit lokalen Informationen aus anderen Quellen bekommen nationale Behörden und Betreiber ein starkes Instrument zur Überwachung der Umwelt an die Hand und erhalten wertvolle Informationen für Planungsmaßnahmen und vorbeugende Aktionen", so die ESA weiter.
Die ESA arbeitet nun an der Umstellung vom ERS auf den Envisat-Satelliten. Dieser soll, ist er erst einmal fertig gestellt, einen Strom neuer Daten zurück auf die Erde senden, die für Wissenschaftler der Ozean- und Atmosphärenforschung, insbesondere auf den Gebieten der Meeresbiologie und der atmosphärischen Gase und Aerosole, von Nutzen sind.
Auf dem Symposium wird die ESA ihren Plan zur Inbetriebnahme von Envisat in der Umlaufbahn zum Zwecke der Kalibrierung von Satelliteninstrumenten und der Validierung der abgeleiteten Datenprodukte vorstellen. Über 100 wissenschaftliche Gruppen unterstützen die ESA in der Vorbereitungsphase sowie in der Phase der Inbetriebnahme.Weitere Informationen sind abrufbar unter:
URL: http://www.esa.int/sympo2000(öffnet in neuem Fenster)
oder
URL: http://www.esa.int(öffnet in neuem Fenster)