Experten diskutieren hochentwickelte Hörhilfen
MEDICS wurde im Oktober 1997 im Rahmen der EUROPRACTICE-Initiative der Kommission gegründet, die die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie durch die Einführung von fortschrittlichen Elektroniktechnologien fördern soll. MEDICS wird vom Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) und dem Centro Nacional de Microelectrónica (CNM) in Spanien geleitet.
Führende Hörhilfen-Hersteller, Ärzte und Technologie-Anbieter werden in Sulzbach zusammentreffen, um zu diskutieren, wie Hörhilfen kleiner, effektiver und preiswerter gestaltet werden können. Während des Workshop sollen Trends in der Entwicklung der biomedizinischen Geräte vorgestellt und fortschrittliche Mikrobau- und Zusammenschaltungstechnologien präsentiert werden. Neben mündlichen Präsentationen werden die Teilnehmer die Gelegenheit haben, ihre Einrichtung, ihre Produkte und Dienstleistungen in einer Ausstellung vorzustellen.
Kochlear- und Mittelohrimplantate sind hochentwickelte biomedizinische Geräte, die Tauben und Schwerhörigen helfen, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. Die hochempfindlichen mikroelektronischen Neuralprothesen übernehmen zum Teil die Funktion der 25.000 Haarzellen entlang der Kochlear des Innenohrs. Aufgrund der sehr komplexen Anforderungen an die implantierbaren Geräte, wie Biokompatibilität, Sterilisierung, operativer Eingriff, Sicherheit, Miniaturisierung, sind die Hörhilfen sehr teuer und kosten üblicherweise pro Stück um 20.000 Euro.Weitere Informationen erteilt:
Frau K. Knobe
MEDICS-Sekretariat
Tel.: +49-6897-907140 (8.00 - 24.00 Uhr)
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