Erhalt des Kulturerbes durch Spitzentechnologie
Mit der Konferenz soll die Beteiligung der europäischen Industrie, insbesondere die Beteiligung von KMU (kleine und mittlere Unternehmen), an der Entwicklung und Bewertung von Methoden und Verfahren zum Schutz des Kulturerbes gefördert werden.
Die Förderung der Vernetzung im Bereich Forschung und des Technologietransfers in verbundenen ereichen, wie beispielsweise Bau und Konstruktion, Technik, Produkte, Ausstattung und Museumstechniken, die Bewusstseinsbildung und die verstärkte Einbeziehung nationaler und lokaler Verwaltungen sowie öffentlicher und privater Einrichtungen, die für das Management und die nachhaltige Nutzung des Kulturerbes verantwortlich sind, werden im Rahmen der Konferenz ebenfalls angesprochen.
Zu den Beispielen, die zeigen, wie eine Zusammenarbeit zwischen KMU und Forschern sowohl der Wirtschaft als auch dem Kulturerbe dienen kann, gehören die Verwendung der Lasertechnik durch KMU zur Reinigung historisch wertvoller Gebäude und Memory-Legierungen zum Schutz von Gebäuden vor Erdbeben. Das wird auch einen Folgeeffekt auf die Lebensqualität in Städten und die Tourismusindustrie mit der daraus resultierenden Schaffung von Arbeitsplätzen haben.
Die Konferenz wird sich auf folgende Themen konzentrieren:
- Schadensbeurteilung und Kosten-Nutzen-Analyse der Erhaltung;
- nachhaltige Entwicklung von Städten und Erhaltung des Kulturerbes;
- optische Technologien zur Bewahrung von Kulturerbe;
- Erhaltungsmaterial;
- Mikroklimabedingungen für Kulturerbe;
- Tourismus und nachhaltiges Management des Kulturerbes.Weitere Auskünfte erteilt:
Julia Acevedo/Piia Huusela
Wissenschaftliche Referentin/Pressereferentin GD FTE
Tel.: + 32-2-2952043/+ 32-2-2992138
Fax: + 32-2-2963024/+ 32-2-2958220
E-mail: julia.acevedo-bueno@ec.europa.eu
E-mail: piia.huusela@ec.europa.eu
Ein Beispiel für ein Projekt zum Schutz von Kulturerbe finden Sie unter:
URL: http://europa.eu.int/comm/research/press/1999/pr0609en.html(öffnet in neuem Fenster)