FISA02001: EU-Forschung im Bereich Reaktorsicherheit
Die FISA-2001 soll einen umfassenden Überblick über die aktuellen Ergebnisse der 41 im Bereich der Betriebssicherheit von bestehenden Anlagen durchgeführten Projekte geben. Dabei wird der Schwerpunkt auf den Anwendungen der phänomenologischen Forschung zur Anlagenlebensdauer und Unfallabschwächungstechnik liegen, und zwar für derzeitige sowie auch für Reaktoren der zukünftigen Generation.
Neben den Präsentationen durch die 41 Projektkoordinatoren gibt es eine Vortragsreihe (5 im Plenum und 12 technische Beiträge) mit Themen von allgemeinen Interesse und Ausblicken auf die zukünftige Forschungsarbeit im Bereich der Reaktorsicherheit. Zudem wird eine Reihe von Post-FISA-Workshops organisiert, um Netzwerkaktivitäten mit dem Ziel der Stärkung der internationalen Forschungsgemeinschaft im Bereich der Reaktorsicherheit zu behandeln.
Das Konferenzprogramm umfasst folgende Themen:
- Verlängerung der nutzbaren Anlagenlebensdauer sowie Management von Anlagen (PLEM-Gruppe, 16 Projekte): Integrität von Ausstattung und Aufbau; Online-Überwachung; Organisation der Sicherheit;
- Management von schweren Unfällen (SAM-Gruppe, 16 Projekte): Bewertung des Risikos schwerer Unfälle (Phänomenologie); Maßnahmen bei schweren Unfällen (Umsetzung);
- evolutionäre Konzepte (EVOL-Gruppe, 9 Projekte): passive Nachkühlkreisläufe, hochabgebrannter und MOX-Brennstoff.
Anmeldeformulare und weitere Informationen sind erhältlich bei:
URL: http://cordis.europa.eu/fp5-euratom/src/events.htm(öffnet in neuem Fenster)
oder im Büro des wissenschaftlichen Sekretärs:
Europäische Kommission
GD Forschung
J-4 Building MO75 V5-27
Rue de la Loi 200
B-1049 Brüssel
Belgien
Tel.: +32-2-2951424
Fax: +32-2-2954991
E-mail: georges.van-goethem@ec.europa.eu