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Inhalt archiviert am 2022-07-14

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Diskussion über die "gläserne Decke" für Frauen in den Biowissenschaften in Heidelberg

Am 22. und 23. Juni findet in Heidelberg eine Konferenz zum Thema "Die gläserne Decke für Frauen in den Biowissenschaften" statt.

Die Konferenz ist in vier Sitzungen aufgeteilt. Auf der ersten Sitzung werden Mary Osborn und Mary Clutter beschreiben, wie die Situation für Frau...

22 Juni 2001 - 22 Juni 2001
 
Am 22. und 23. Juni findet in Heidelberg eine Konferenz zum Thema "Die gläserne Decke für Frauen in den Biowissenschaften" statt.

Die Konferenz ist in vier Sitzungen aufgeteilt. Auf der ersten Sitzung werden Mary Osborn und Mary Clutter beschreiben, wie die Situation für Frauen in diesem Bereich momentan aussieht. Mary Osborn war verantwortlich für einen vor kurzem für die Europäische Kommission herausgegebenen Bericht über die Situation von Wissenschaftlerinnen in Europa. Mary Clutter ist Assistant Director für biologische Forschung an der US-amerikanischen Bundesstiftung zur Förderung der Wissenschaften (National Science Foundation -NSF) und äußerst aktiv in der Bekämpfung des Umstandes, dass Frauen im Wissenschaftsbetrieb der USA unterrepräsentiert sind. Weiterhin wird Louise Ackers von der University of Lancaster die Ergebnisse einer Umfrage zusammenfassen, die unter den Empfängern von Marie-Curie-Gaststipendien der Initiative "Ausbildung und Mobilität von Forschern" der Europäischen Kommission durchgeführt wurde. Joanna Wroblewski vom Karolinska Institut wird über die jüngste Studie darüber berichten, wie Vorurteile bezüglich des Geschlechts die Einstellung von Lehrkörpern beeinflussen.

In der zweiten Sitzung werden mehrere Wissenschaftlerinnen, die sich auf verschiedenen Stufen der Karriereleiter befinden, kurz beschreiben, welchen Weg sie durch die Wissenschaft genommen haben. In der dritten Sitzung werden dann zwei Podiumsdiskussionen über die Beschäftigungspolitik von Forschungsinstituten und die Finanzierung der Wissenschaft folgen.

Auf der letzten Sitzung werden die Teilnehmer u.a. über die folgenden Schlüsselprobleme diskutieren:

- Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, um die Zahl von Frauen auf Professoren- und Post-Doc-Ebene zu erhöhen?
- Wer muss aktiv werden?
- Innerhalb welchen Zeitrahmens sollten die Maßnahmen Wirkung zeigen, und was können wir erwarten?

Die Veranstalter, von der Europäischen Organisation für Molekularbiologie, wollen relevante Organisationen und einflussreiche Wissenschaftler ansprechen, und zwar mit der Absicht, das Bewusstsein zu schärfen, über Maßnahmen zu diskutieren und Maßnahmen zu definieren, mit denen das Ungleichgewicht der Geschlechter in der Wissenschaft in naher Zukunft in Balance gebracht werden kann.
Weitere Auskünfte und Anmeldung unter:

http://www.embo.org/womeninscience.html(öffnet in neuem Fenster)

oder

E-mail: women@embo.org
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