Parlament betont die Bedeutung der FuE für die zukünftige Energieversorgung Europas
Zu dieser Veranstaltung, die vom Ausschuss für Industrie, Außenhandel, Forschung und Energie des Parlaments durchgeführt wird, werden u.a. der Vorsitzende des Internationalen Verbandes der Öl- und Gasproduzenten Dr. Wolfgang Schollnberger, der Vizepräsident für Forschung und Entwicklung bei der Cogéma, einer französischen Betreiberfirma von Nuklearanlagen, und der Vizepräsident der Fedarene für erneuerbare Energiequellen (Fedarene - Europäische Vereinigung regionaler Energie- und Umweltagenturen) erwartet. Das Treffen steht unter dem Vorsitz des Ausschussvorsitzenden Carlos Westendorp y Cabeza und des Berichterstatters zum Grünbuch über die Versorgungssicherheit Giles Bryan Chichester, MdEP.
Es schließt sich an die am 14.Juni erfolgte Verabschiedung des von Rolf Linkohr MdEP vorgelegten Berichts über die Erdölversorgung der Europäischen Union an. Angesichts der Tatsache, dass die Europäische Union bereits jetzt 75 Prozent und bis zum Jahr 2020 sogar 85 Prozent des gesamten Ölbedarfs einführen muss, wird die grundlegende Bedeutung der Verbesserung der Koordination zwischen den europäischen Institutionen und den Mitgliedstaaten im Bereich der Erdölversorgung betont. Das Parlament fordert die Europäische Union daher auf, neben der aktuellen Politik und Fragen der Liberalisierung auch die Möglichkeiten für den Einsatz erneuerbarer Energieträger zu prüfen.
In dem Bericht werden alternative Energieformen als möglicher teilweiser Ersatz für das Erdöl bezeichnet. Insbesondere die Kernenergie, erneuerbare Energieträger und Biobrennstoffe seien Bereiche, wo weitere Forschungsmaßnahmen die Abhängigkeit von externen Rohölanbietern verringern könnten. Ferner wird die Europäische Kommission aufgefordert, das Potenzial der Beitrittskandidaten in der Erzeugung von Biobrennstoffen zu berücksichtigen.Weitere Auskünfte über den Energiebericht erteilt:
Leena Maria Linnus
Tel.: +32-2-2842825 oder
Tel.: +33-3-88172421
E-Mail: indu-press@europarl.eu.int