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Inhalt archiviert am 2022-07-14

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Gemeinschaftliche Forschung in der Papierverarbeitung senkt Umweltbelastung und Kosten

Die Vorteile, welche die von der EU finanzierte Forschung im Bereich der Papierverarbeitung bringt, sind Gegenstand einer Medienveranstaltung am 6. Juli in Brüssel.

Die Papierindustrie ist von jeher ein Großverbraucher von Wasser und Energie, der außerdem große Abwassermenge...

6 Juli 2001 - 6 Juli 2001
 
Die Vorteile, welche die von der EU finanzierte Forschung im Bereich der Papierverarbeitung bringt, sind Gegenstand einer Medienveranstaltung am 6. Juli in Brüssel.

Die Papierindustrie ist von jeher ein Großverbraucher von Wasser und Energie, der außerdem große Abwassermengen produziert. Die Branche verbraucht auch heute noch über acht Millionen Kubikmeter Wasser pro Tag und produziert Abwässer, die mit Chlor und organischen Stoffen mit einem hohen Sauerstoffbedarf belastet sind.

Seit 1985 haben mehr als 100 von der EU in Höhe von rund 150 Millionen Euro mitfinanzierte Projekte nach innovativen Möglichkeiten zur Senkung der Umweltbelastung durch die Papierindustrie gesucht. Der Schwerpunkt der Arbeiten lag auf Technologien zur Abwasseraufbereitung. Dies half der Papierindustrie bei der Umstellung auf geschlossene Systeme, was zu einer deutlichen Senkung des Frischwasserverbrauchs führte.

Innovative Forschungslösungen wie bessere Prozessüberwachung und -steuerung, chlorfreies Bleichen, Membrantrennverfahren und biotechnologische Verfahren haben eine deutliche Senkung der Umweltauswirkungen ermöglicht.

Ecotissue, eine weitere Projektpartnerschaft, führte zu einem Trockenverfahren zur Herstellung von absorbierendem Seidenpapier. Dieses Verfahren bringt ebenfalls eine deutliche Senkung des Wasser- und Energieverbrauchs.

Auf der Medienveranstaltung werden mehrere Techniken vorgestellt und erklärt, wie diese zu einer Senkung des Verbrauchs an Frischwasser, Energie und Chemikalien sowie zur Abwasserreduzierung beitragen. Die Teilnehmer haben darüber hinaus Gelegenheit zu einer Besichtigung der Papierfabrik VDK in der Nähe von Brüssel, wo eine Pilotanlage einer "Papierniere" steht. Diese Wasseraufbereitungsanlage setzt zum kontinuierlichen Recycling eine Kombination aus anaeroben thermophilen und aeroben biotechnologischen Verfahren sowie Membranen ein.Weitere Auskünfte über die vorgestellten Projekte erteilt:
Johannes Klumpers,
Wissenschaftlicher Referent / Forstwirtschafts-Forschung
Tel: +32.2.29.60911
Fax: +32.2.29.58046
E-mail: johannes.klumpers@ec.europa.eu

Weitere Auskünfte über die Veranstaltung erteilt:
Julia Acevedo
Presse- und Öffentlichkeitsreferentin, GD Forschung
Tel: +32.2.29.52043
Fax: +32.2.29.58220
E-mail: julia.acevedo-bueno@ec.europa.eu
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