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Diskussion der europäischen Bildungsminister in Riga über die Herausforderungen der Informationsgesellschaft

Bildungsminister aus 35 europäischen Ländern diskutierten in Riga am 29. und 30. Juni auf der letzten großen Konferenz unter schwedischer Präsidentschaft über die wachsende Rolle der ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie) in der Bildung. Auf der Konferenz wurde der ...

2 Juli 2001 - 2 Juli 2001
 
Bildungsminister aus 35 europäischen Ländern diskutierten in Riga am 29. und 30. Juni auf der letzten großen Konferenz unter schwedischer Präsidentschaft über die wachsende Rolle der ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie) in der Bildung. Auf der Konferenz wurde der dem kürzlich stattgefundenen Stockholmer Gipfel vom Ministerrat vorgelegte Bericht über die künftigen Zielsetzungen für Bildungssysteme aufgegriffen.

Es wurde festgestellt, dass die Bildungssysteme nun aufholen und auf die wachsende Einbeziehung der ICT in die Arbeit reagieren. Des Weiteren wurde festgehalten, ICT sei ein weiteres Werkzeug, mit dem Pädagogen die Auswirkungen der sozialen Benachteiligung minimieren können.

Die von den Ministern diskutierten Themen umfassten:

- Die Einbeziehung der ICT als ein Werkzeug zur "Demokratisierung" des Lernens, indem allen Menschen die Chance zum Lernen geboten wird.
- Erfüllung der Zielsetzung des lebenslangen Lernens für alle Menschen.
- Der für die ICT erforderliche unmittelbare Zugang zur weiteren Welt, der einen internationalen Dialog und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit ermöglicht. Dies wiederum kann zu einem verbesserten Verständnis anderer Menschen und Kulturen führen.
- Die Umwandlung von Information in Wissen.
- Die wesentliche Rolle des ICT-gestützten Lehrens im Hinblick auf die Einführung eines flexiblen, individualisierten Lernens.
- Computer- und ICT-Kenntnisse als Voraussetzung für eine aktive Staatsbürgerschaft in der Wissensgesellschaft.
- Die Frage, wie eine Umwelt geschaffen werden kann, die dem Wissenserwerb und einer maximalen Effektivität des Lernens förderlich ist.
- Die teilweise neue Rolle der Lehrer als Supervisoren und Leitfiguren im Lernprozess der Schüler.

Die schwedische Ministerin für Schulen und Erwachsenenbildung, Ingegerd Wärnersson, führte an: "Ich bin sehr froh darüber, dass alle Länder ein so hohes Engagement für diese Themen gezeigt haben. Dies ist sehr wichtig angesichts der Tatsache, dass wir alle zusammen daran arbeiten, die internationale Mobilität der Schüler und Lehrer gleichermaßen zu verbessern. Die Offenheit der Minister bei der Beschreibung der vorherrschenden Situation in den einzelnen Ländern ist ebenfalls befriedigend. Trotz größerer Differenzen zwischen unseren Nationen arbeiten wir für die gleichen Ziele."
Weitere Informationen sind abrufbar unter:
http://www.eu2001.se(öffnet in neuem Fenster)
oder
http://cordis.europa.eu/sweden(öffnet in neuem Fenster)

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