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Busquin nimmt an Konferenz über nachhaltige Chemieproduktion teil

Der für Forschung zuständige EU-Kommissar Phillipe Busquin wird Mitte November in Brüssel auf einer Konferenz über nachhaltige Industrieproduktion in der chemischen Industrie eine Rede halten. An dieser Konferenz wird ebenfalls Ezio Andreta teilnehmen, der Direktor des Growth-...

23 November 2001 - 23 November 2001
 
Der für Forschung zuständige EU-Kommissar Phillipe Busquin wird Mitte November in Brüssel auf einer Konferenz über nachhaltige Industrieproduktion in der chemischen Industrie eine Rede halten. An dieser Konferenz wird ebenfalls Ezio Andreta teilnehmen, der Direktor des Growth-Programms.

Zunächst werden drei EU-finanzierte Projekte vorgestellt, anschließend erfolgt gegen Ende des Tages ein Besuch des Forschungszentrums Solvay. Sämtliche Präsentationen demonstrieren, dass innerhalb der chemischen Industrie ein Trend hin zur Nachhaltigkeit besteht:

Das Projekt SUPERPOL (Polymerisierung und Polymerveränderung in superkritischen Flüssigkeiten - ein neuer Weg zur saubereren Fertigung von Kunststoffen) wird unter dem BRITE/EURAM 3-Programm des Vierten Rahmenprogramms finanziert; durch dieses Projekt konnte gezeigt werden, dass die Verwendung von komprimiertem Kohlendioxid als Alternative zu organischen Lösungsmitteln in einer Reihe von organischen Synthesen dazu beitragen kann, toxische Emissionen zu reduzieren und die Produktreinheit zu verbessern.

Weiterhin wird eine Präsentation des Projektes CHEM erfolgen (fortschrittliches System zur Entscheidungshilfe für chemische/petrochemische Fertigungsprozesse), das unter dem Growth-Programm des Fünften Rahmenprogramms finanziert wird. Dieses Projekt hat gezeigt, dass die Prozeßoptimierung durch ein fortschrittliches System zur Entscheidungshilfe den Verbrauch von Rohstoffen reduziert. Ähnlich hat das Growth-Projekt INTINT (intelligente Kolonneninhalte für reaktive Separationen) gezeigt, dass Verbesserungen bei Katalysatoren zur Destillation denselben Effekt haben, indem die Erzeugung ungewollter Sekundärprodukte gesenkt wird.
Weitere Auskünfte sind abrufbar auf der Website des EU-Programms Growth:

http://www.europa.eu.int/comm/research/growth/index.html(öffnet in neuem Fenster)

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