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Forschung zum Schutz des europäischen Kulturerbes

Drei von der EU geförderte Forschungsprojekte werden am 9. Oktober in Venedig, Italien, vorgestellt. Sie zeigen, wie hochwertige Forschung und technologische Entwicklung beim Schutz des europäischen Kulturerbes vor Verschmutzung, Alterung, Naturkatastrophen und Vernachlässigun...

9 Oktober 2001 - 9 Oktober 2001
 
Drei von der EU geförderte Forschungsprojekte werden am 9. Oktober in Venedig, Italien, vorgestellt. Sie zeigen, wie hochwertige Forschung und technologische Entwicklung beim Schutz des europäischen Kulturerbes vor Verschmutzung, Alterung, Naturkatastrophen und Vernachlässigung eine bedeutende Rolle spielen können.

Die Präsentationen werden eine Reihe von Bereichen umfassen, einschließlich des Schutzes der Basilika von Assisi vor zukünftigen Erdbeben, die Verwendung nicht toxischer Verfahren zum Schutz von Büchern und Antiquitäten vor Insekten sowie die Bedeutung der Gemälde von Canaletto für das Verständnis des Treibhauseffektes und der Schwankungen des Meeresspiegels in Venedig seit dem 18. Jahrhundert.

Mit der Kombination ihrer Forschungsanstrengungen unternehmen die Mitgliedstaaten einen koordinierten Versuch, das europäische Kulturerbe gegen die Zerstörung durch Umwelteinflüsse zu schützen. Der Technologietransfer aus Bereichen wie der Luft- und Raumfahrt, der Pharmazie und der Medizin wird von darauf spezialisierten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus der EU genutzt, und man hofft, dass die Zusammenarbeit mit der Industrie als Katalysator für weitere Innovationen fungiert.

Das ISTECH-Projekt, an dem die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission, ein italienisches KMU sowie Forschungseinrichtungen aus Italien, Griechenland und Portugal beteiligt sind, arbeitet mit einer Legierung aus Nickel und Titan zur Entwicklung einer neuen Methode der Verbesserung der Stabilität von Denkmälern, die sich in Erdbebengebieten befinden.

Im Rahmen des Projektes SAVE ART wird ein umweltfreundliches und kostengünstiges Verfahren zur Bewahrung alter Bücher, Textilien und Antiquitäten entwickelt. Anstelle der toxischen chemischen Verbindungen, die üblicherweise zum Schutz dieser Antiquitäten vor Insekten eingesetzt werden, werden mit dieser neuen Methode Schädlinge durch eine Verringerung des Sauerstoffgehalts getötet. Forschungseinrichtungen in Spanien, Italien und Großbritannien arbeiten bei diesem Projekt mit einem schwedischen Museum und zwei italienischen KMU zusammen.Weitere Auskünfte zu den oben genannten Projekten erteilt:
Johanna Leissner
Wissenschaftliche Referentin
GD Forschung
Tel.: +32 2 295 4957
E-mail: Johanna.leissner@ec.europa.eu

Weitere Auskünfte zu der Veranstaltung erteilt:
Julia Acevedo
GD Forschung
Tel.: +32 2 295 2043
E-mail: Julia.acevedo-bueno@ec.europa.eu
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