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Inhalt archiviert am 2022-07-14

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ESA beteiligt sich an Diskussion über Bedrohung durch Asteroiden

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) nimmt an einer Diskussion über die Bedrohung durch erdnahe Objekte (NEOs) im Weltraum teil, die die britische Royal Astronomical Society in Form einer Reihe von Treffen am 14.Dezember in London durchführt.

Die Veranstaltungen beschäf...

14 Dezember 2001 - 14 Dezember 2001
 
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) nimmt an einer Diskussion über die Bedrohung durch erdnahe Objekte (NEOs) im Weltraum teil, die die britische Royal Astronomical Society in Form einer Reihe von Treffen am 14.Dezember in London durchführt.

Die Veranstaltungen beschäftigen sich mit den von der ESA, den Vereinten Nationen (UN) und der Regierung des Vereinigten Königreichs unternommenen Anstrengungen zur Vertiefung des Wissens über NEOs und der von ihnen ausgehenden Gefährdung.

Dr.Marcello Coradini, Koordinator der Sonnensystem-Missionen in der ESA-Zentrale in Paris, legt die Pläne der Weltraumbehörde für Weltraummissionen zur Untersuchung der physikalischen Beschaffenheit von Asteroiden und Kometen dar. Dazu gehört die Rosetta-Mission, bei der zum ersten Mal ein Weltraumfahrzeug in die Umlaufbahn eines Kometen einschwenkt. Der Start ist für 2003 vorgesehen.

Dr.Colin Hicks, Direktor des nationalen britischen Raumfahrtzentrums, stellt die britische NEO-Politik vor, und Dr.Hans Haubold, Direktor des UN-Referats für Weltraumangelegenheiten, die Position der UN. Andere Teilnehmer berichten darüber, welchen Beitrag britische Astronomen und Weltraumforscher für das internationale Spaceguard-Programm leisten wollen und wie groß die Gefährdung durch NEOs im Vergleich zu anderen potenziellen Gefahrenquellen wie etwa Unfällen in Atomkraftwerken ist. Außerdem analysieren sie die Berichterstattung in den Medien zu diesem Thema.

Dr.Duncan Steel von der Universität Salford (VK), ein Co-Organisator der Konferenz, sagte: "Dies ist Astronomie mit einem praktischen Bezug. Wie groß die Bedrohung für unsere Erde durch Kometen und Asteroiden ist, ist erst seit kurzem bekannt. Neben der Tatsache, dass ein möglicher Aufschlag katastrophale Folgen haben könnte, sind NEOs aber auch eigene Welten. Ihre Untersuchung wird immer mehr zu einem zentralen Bestandteil der Erforschung von Sonnensystemen. Die kommenden Jahre werden noch viele interessante Aufschlüsse über Asteroiden und Kometen bringen."

Zu den Treffen sind auch die Öffentlichkeit und die Medien eingeladen.Weitere Auskünfte erteilt:

Dr.Duncan Steel
Joule Physics Laboratory
University of Salford
Greater Manchester
M5 4WT
England
Tel.: +44 161 295 3981
Fax: +44 161 295 5147
E-mail: D.I.Steel@salford.ac.uk

Professor Mark Bailey
Armagh Observatory
College Hill
Armagh
BT61 9DG
Nordirland
Tel.: +44 28 3752 2928
Fax: +44 28 3752 7174
E-mail: meb@star.arm.ac.uk
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