Konferenz in Bratislava über Ethik und Forschung
Die Konferenz ist von besonderer Bedeutung, da Ethik der einzige Punkt war, zu dem die Forschungsminister keine volle Einigung erzielten, als sie den gemeinsamen Standpunkt zum Sechsten Rahmenprogramm (RP6) beim Forschungsrat am 10. Dezember 2001 annahmen.
Die Veranstaltung konzentriert sich auf ethische Fragen in der Forschung, wie z.B. das Anlegen von Genbanken, die Sicherheit der Kernkraft und Tierschutz, die für Forscher und Wissenschaftsverwaltungen im RP6 relevant sind. Forscher, die sich am RP6 beteiligen, müssen über Gesetze, Richtlinien und internationale Vorschriften informiert sein, da diese für die Bewertung ethisch sensibler Forschungsprojekte, die unter dem RP6 eingereicht werden, von Bedeutung sind.
Die Konferenz hat zum Ziel, einen Dialog zu initiieren und gleichzeitig Netze zu schaffen oder auszubauen. Offene Diskussionen und Runde Tische bieten die Möglichkeit, Fragen bezüglich Ethik in Wissenschaft und Forschung zu diskutieren und zu untersuchen, wie in den jeweiligen Verwaltungsstrukturen damit umgegangen wird. Alle 13 Beitrittsländer werden in Bratislava sowohl durch nationale Fachleute als auch durch Mitglieder der nationalen Wissenschaftsministerien vertreten sein. Die Veranstaltung wird sich damit beschäftigen, wie jedes der Beitrittsländer mit Ethik in der Forschung umgeht.
Die Konferenz beginnt am 17. März mit einer kostenlosen öffentlichen Veranstaltung mit prominenten Rednern, wie z.B. der Journalistin Alison Abbott von der Fachzeitschrift "Nature".Weitere Auskünfte erteilt:
Alexandra Bitusikova
Tel.: +32 2 296 6313
Fax: +32 2 298 4694
E-mail: Alexandra.Bitusikova@ec.europa.eu