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Kommission präsentiert High-Tech-Kleidung

Die Europäische Kommission wird der Bekleidungsindustrie auf der Veranstaltung "The EU apparel business goes high-tech", die am 15. Oktober in Brüssel stattfindet, zeigen, wie sie die Technologien der Informationsgesellschaft (Information Society Technologies - IST) zu ihrem V...

15 Oktober 2002 - 15 Oktober 2002
 
Die Europäische Kommission wird der Bekleidungsindustrie auf der Veranstaltung "The EU apparel business goes high-tech", die am 15. Oktober in Brüssel stattfindet, zeigen, wie sie die Technologien der Informationsgesellschaft (Information Society Technologies - IST) zu ihrem Vorteil nutzen kann.

"Wearable technology" (Kleidung mit integrierter Informations- und Kommunikationstechnik) und Kleidung, die auf die individuellen Lebensbedürfnisse ihres Trägers zugeschnitten ist, sind Themen der Veranstaltung. Die Kommission wird hervorheben, wie IST die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen steigern kann und welche Vorteile durch Produkte und Dienstleistungen wie 3-D-Körperscannen, "virtuelle" Anprobe, kundenindividuelle Massenproduktion, Multifunktionskleidung, Online-Einzelhandel und andere Formen des elektronischen Handels entstehen können.

"Die Fertigung von Kleidung nach den individuellen Bedürfnissen des Trägers bringt den Verbrauchern Nutzen und bietet der Industrie neue Marktchancen", sagt der für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige Kommissar Erkki Liikanen, der die Konferenz eröffnen wird.

"Unternehmen, die im heutigen Wettbewerb erfolgreich sein wollen, können sich keinen Stillstand leisten. Innovation besteht nicht nur aus der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, sondern auch aus der Umgestaltung und Erweiterung des bestehenden Waren- und Dienstleistungsangebotes, aus der Modernisierung der Produktionsmethoden und Angebotskonzepte und der ständigen Weiterentwicklung der Managementmethoden, der Arbeitsorganisation und der Qualifikation der Arbeitnehmer", so Liikanen.

Da die Kunden zusehends anspruchsvoller werden und verstärkt nach individualiserten Produkten verlangen, können IST verwendet werden, um diese Anforderungen zu erfüllen. Bisher waren die Hauptschwierigkeiten branchenspezifisch wie beispielsweise der Wunsch des Kunden, die Kleidung anzuprobieren, das Material zu fühlen und die Farbe zu sehen. In der Konferenz wird untersucht, welche technischen Entwicklungen diese Probleme lösen können und wo weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeit nötig ist.

Die Veranstaltung wird auch zeigen, wie mit den Technologien der Informationsgesellschaft neue unternehmens- und länderübergreifende Netze geschaffen werden können, von denen vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dadurch profitieren, dass sie sich zusammentun und weltweit nach Lieferanten suchen oder Märkte erschließen können.

Mit einem Umsatz von rund 196 Milliarden Euro im Jahr 2001 ist die Textil- und Bekleidungsindustrie einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Europa. Sie beschäftigt mehr als zwei Millionen Arbeitnehmer in ca. 113.000 Unternehmen, überwiegend KMU, die oft in bestimmten Regionen konzentriert sind. Die europäische Bekleidungsindustrie allein erzielt einen Jahresumsatz von 70 Milliarden Euro und beschäftigt ca. 960.000 Arbeitnehmer. Während die Handelsbilanz der EU für Textilien positiv ist, ist sie für Bekleidung negativ. Im Jahr 2001 standen dem Export im Wert von 16,4 Milliarden Euro Importe im Wert von 50,8 Milliarden Euro gegenüber.Weitere Informationen zu der Konferenz sind abrufbar unter:
http://europa.eu.int/comm/enterprise/textile/conf_apparel.htm(öffnet in neuem Fenster)

Weitere Informationen zur Textil- und Bekleidungsindustrie sind abrufbar unter:
http://europa.eu.int/comm/enterprise/library/enterprise-papers/pdf/enterprise_paper_02_2001.pdf(öffnet in neuem Fenster)
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