Europäisches Seminar über den öffentlichen Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen
Während die internationale Wissenschaftsgemeinschaft die Verleger drängt, die Informationen frei zugänglich zu machen und insbesondere in Entwicklungsländern innovative Projekte für die freie Bereitstellung digitaler Informationen zu entwickeln, zeigen sich öffentliche Forschungseinrichtungen vor allem besorgt hinsichtlich der Kosten. Sie bezahlen ihre Forscher, sie bezahlen die Forschung, sie bezahlen die Zeit, in der an Veröffentlichungen geschrieben wird, und letztendlich müssen sie bezahlen, um Zugang zu den Veröffentlichungen ihrer Forscher zu erhalten.
In diesem Zusammenhang umfasst der Begriff "freier Zugang" sämtliche Entwicklungen, die den Zugang zu wissenschaftlichen oder technischen Informationen beeinflussen, einschließlich der technischen, organisatorischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Aspekte.
Die Veranstaltung wird vom Institut für wissenschaftliche und technische Information des französischen Nationalen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS-INIST), dem Nationalen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (INSERM) sowie dem Internationalen Rat für Wissenschaftliche und Technische Information (International Council for Scientific and Technical Information (ICSTI)) organisiert, der vom Internationalen Rat für Wissenschaft (International Council for Science (ICSU)) unterstützt wird. Internationale Experten aus dem öffentlichen und dem privaten Sektor werden dabei an einen Tisch gebracht.
Ziel ist es, Informationen und Planungsdaten für die Fördergremien sowie Input für die ITU/UNESCO-Aktivitäten im Rahmen des Weltgipfels zur Informationsgesellschaft bereitzustellen.Weitere Informationen sind erhältlich unter:
http://www.inist.fr/openaccess(öffnet in neuem Fenster)
oder
E-mail: openaccess@inist.fr