Benchmarking-Workshop über Europäischen Innovationsanzeiger
Aus politischer Perspektive ist der EIS dafür vorgesehen, Bereiche hervorzuheben, in denen politische Veränderungen von Nutzen sein könnten, sowie proaktivere Innovationsstrategien zu fördern, um die Wettbewerbsfähigkeit mit führenden Ländern zu sichern. Im Rahmen der Veranstaltung werden mögliche Veränderungen im Kontext dieser beiden Ziele analysiert.
Die vier Hauptdiskussionsbereiche sind Folgende:
- Wie kann der Zusammenhang zwischen dem EIS und anderen Innovationsindikatoren und wirtschaftlichen Ergebnissen, insbesondere dem Wachstum, bewertet werden? Warum hängen Innovationsindikatoren und wirtschaftliche Ergebnisse so wenig zusammen?
- Wie kann der Nutzen des EIS für politisches Handeln verbessert werden, insbesondere zur Lösung der Spannung zwischen allgemeinen politischen Maßnahmen, die für alle Arten von Innovation gleichermaßen gelten, und branchen- oder technologiespezifischen Maßnahmen? Wie kann er für die Auswertung der verschiedenen Entwicklungen aufgrund von Unterschieden bei den wirtschaftlichen Grundbedingungen in den jeweiligen Ländern besser genutzt werden?
- Wie kann Innovation in Niedrigtechnologie-Branchen gemessen und verglichen werden? Sollte der EIS zusätzliche Indikatoren für Nicht-High-Tech-Innovation enthalten?
- Welche konkreten Schritte sollten unternommen werden, um die EIS-Indikatoren zu überarbeiten und zu ergänzen? Sollten spezifische Indikatoren modifiziert, ergänzt oder ersetzt werden? Sollte die Organisation der vier Kategorien geändert werden?
Es kann nur auf Einladung an der Veranstaltung teilgenommen werden, jedoch werden Informationen über die Ergebnisse des Workshops zur Verfügung gestellt.Weitere Auskünfte erteilt:
Julie Pellegrin
Maastricht Economic Research Institute on Innovation and Technology
Tel.: +31 43 388 3895
Fax: +31 43 388 4905
E-mail: j.pellegrin@merit.unimaas.nl