Konferenz über Forschungsmaßnahmen zur Bekämpfung der Resistenz gegen Antibiotika in Rom
Auf dem Programm der Konferenz stehen das Problem der antibakteriellen Resistenz und die Gesundheit des Menschen, und zwar in der Grundlagenforschung und in der klinischen Forschung. Die Teilnehmer werden aufgefordert, damit zusammenhängende Themen zu diskutieren. Dazu gehören:
- Identifizierung von für die Forschung in Europa am besten geeigneten Bereichen, sowohl auf EU-Ebene als auch auf nationaler Ebene, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Einfluss auf das Problem der Resistenz in bakteriellen Pathogenen beim Menschen haben;
- Wege zur Überwindung von in der europäischen Forschung auftretenden Engpässen, die unter anderem aufgrund sinkender industrieller Anreize für Forschung und Entwicklung (FuE) für neue Antibiotika, von Problemen mit geistigen Eigentumsrechten (IPR) und der Umsetzung von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis entstehen;
- Methoden, um die Forschung im Bereich Antibiotika unter Wissenschaftlern, Klinikern, Politikern und der allgemeinen Öffentlichkeit stärker publik zu machen;
- Wege, um den Aufbau von Partnerschaften im öffentlichen, privaten und staatlichen Sektor für zukünftige Forschungsinitiativen anzuregen;
- erforderliche Maßnahmen zur Ausbildung von Forschern und Verantwortlichen im Gesundheitswesen auf dem Spezialgebiet der antimikrobiellen Resistenz.
Vertreter der Europäischen Kommission werden einen Überblick über Projekte geben, die in letzter Zeit unter dem Sechsten Rahmenprogramm (RP6) gefördert wurden.
Die Erkenntnisse der Konferenz sollen zur Gründung eines Europäischen Forschungsraums (EFR) in diesem Bereich beitragen.
Die Konferenz wird von der Europäischen Kommission und der European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID) organisiert und steht unter der Schirmherrschaft des Höheren Instituts für Gesundheit sowie des Forschungsministeriums und des Gesundheitsministeriums Italiens.Weitere Auskünfte erteilt:
Marika Konings
Konferenzsekretariat
Tel.: +32-2/761.66.59
Fax: +32-2/777.05.04
E-mail: MK@interel.be