Konferenz zum Bild vom Krieg
Die Konferenz wird sich mit Fragen zur Darstellung des Kriegs in heutigen Zeiten der Hightech-Kriegsführung beschäftigen. Heute verfolgt mehr als die Hälfte der weltweiten Forschung militärische Zwecke und die anhaltende Revolution der militärischen Angelegenheiten (RMA) verändert die Regeln und Waffen, die zur Definierung der Zukunft einer globalen Gesellschaft eingesetzt werden. Aber der Großteil der Öffentlichkeit erhält seine Informationen zu den Implikationen dieser Entwicklung nicht aus informierten wissenschaftlichen oder technologischen Artikeln, sondern aus Medien, Filmen, Literatur, Computerspielen und -simulationen. Die Art und Weise, wie Krieg dargestellt wird, unterscheidet sich wesentlich zwischen Künstlern, Wissenschaftler, Stadtgeografen, Medientheoretikern und besonders zwischen den Generationen.
Diese Konferenz wird untersuchen, was diese unterschiedlichen Kulturen zu der jeweils anderen sagen und wie organisierte Wissenssysteme, Szenarien und Geschichten benutzt werden, um neue Paradigmen zum Krieg und seinen Folgen zu legitimieren oder zu widerlegen.
Die Konferenz will Dissonanzen und Gemeinsamkeiten zwischen den Abbildenden und den Betrachtern untersuchen, zwischen den Waffenherstellern und den Geschichtenerzählern, zwischen Politikern und Kindern.
Gastredner aus unterschiedlichen Bereichen werden über folgende Themen sprechen:
- Verkauf moderner Kriegstechnologien und -strategien
- Vorführung des Kriegs
- Kriegsspiele
- Dekonstruktion der Kriegstechnologie
- Krieg und die Medien
- Perspektiven zwischen den Generationen
Diese Konferenz wird von der Europäischen Wissenschaftsstiftung (EWS) zusammen mit der Universität Linköping, Schweden, veranstaltet.Für weitere Informationen klicken Sie bitte
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