Konferenz zur Politik des Wissens, Prag, Tschechische Republik
Die Wissenschaft von heute ist, vielleicht mehr als je, ein Ort vielfältiger Verhandlungen. Wissenschaftliche Forschung und Hochschulbildung richtet sich zunehmend nach Markterwartungen, der traditionelle Schwerpunkt auf rationellem Wissen aber bleibt bestehen. Die Bandbreite an Akteuren, die in der Wissenschaft "mitreden" wollen, wächst. Diese Abläufe haben auch eine Geschlechterdimension - von der Auswahl und der Rückhaltung von Studenten und Mitarbeitern bis hin zum Gleichgewicht des Berufslebens und des Genderings der Wissenserzeugung und der Praxis.
Die Konferenz wird Forschungen zu diesen Punkten aus wissenschaftlichen und technologischen Studien sowie aus feministischen und nachkolonialen Studien behandeln. Dazu gehören Sitzungen zu folgenden Themen:
- Wissenschaft in der "Wissensgesellschaft"
- Das Karriere-Labyrinth
- Sozio-epistemische Abgrenzungsarbeit
- Herstellung (geschlechterspezifisch) von Realitäten in epistemischer Praxis
- Feminismus formuliert Wissenschaft neu (Studien)
- Politikbezogene Arbeiten zu Frauen in der WissenschaftWeitere Informationen sind abrufbar unter:
http://www.knowing.soc.cas.cz/?page=conference(öffnet in neuem Fenster)