Konferenz über die Rolle von Umweltstressfaktoren in der Krankheitsentwicklung, Miami Beach, USA
Wird der Mensch während seiner fötalen und frühen postnatalen Entwicklung Umweltgefahren ausgesetzt, kann dies zu funktionalen Defiziten und einem erhöhten Krankheitsrisiko im späteren Leben führen, lautet das Fazit aus Versuchsdaten. Der Grund dafür ist, dass Genexpression und die daraus resultierenden epigenetischen Veränderungen wahrscheinlich einen wichtigen Mechanismus für die Programmierungswirkung darstellen. Da das epigenetische System auf eine Unterbrechung während bestimmter Entwicklungsphasen sehr empfindlich reagiert, ist der Zeitpunkt, an dem der Organismus bestimmten Umwelteinflüssen ausgesetzt ist, ein wichtiger Faktor für die Krankheitsätiologie.
Ziel der Konferenz ist die Untersuchung von Daten aus Mensch- und Tierversuchen auf der Grundlage einzelner Krankheiten, um den aktuellen Stand der Literatur zu überprüfen, Wirkmechanismen zu ermitteln, Forschungslücken und Probleme zu untersuchen sowie Grundlagen- und angewandte Forschung zu integrieren.Weitere Informationen sind abrufbar unter:
http://www.toxicology.org/ai/meet/CCT_pptox_meeting.asp(öffnet in neuem Fenster)