Ministerkonferenz über Umwelt und Gesundheit, Parma, Italien
Die Auswirkungen von Umweltrisiken wie unzureichender Trinkwasserversorgung und Abwasser- und Abfallentsorgung, unsicherer Wohn- und Freizeitumgebungen, mangelnder Raumplanung für körperliche Betätigung, Luftverschmutzung in Räumen und im Freien sowie gefährlicher Chemikalien werden von jüngsten Entwicklungen auf den Finanzmärkten, durch die allgemeine sozioökonomische Ungleichheit und die Geschlechterfrage sowie durch häufigere extreme Klimaereignisse verstärkt. Das gilt vor allem im Hinblick auf die Gesundheit von Kindern. Diese Risiken stellen die Gesundheitssysteme vor neue Herausforderungen, denn es gilt, Todesfälle und Krankheiten durch wirksame umweltgesundheitliche Eingriffe zu reduzieren.
Diese von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) organisierte Veranstaltung wird sich mit dem Schutz der kindlichen Gesundheit in einer sich verändernden Umwelt befassen, und versuchen, die europäische Agenda über aufkommende Herausforderungen im Bereich der Umweltgesundheit in den kommenden Jahren voranzutreiben.Weitere Informationen sind abrufbar unter:
http://www.euro.who.int/parma2010(öffnet in neuem Fenster)