Konferenz zum Thema "Europäische Bürgerschaft": "Reassessing European citizenship: citizen rights and citizen acts", Brüssel, Belgium
Diese Konferenz stellt Schlüsselergebnisse des unter dem Siebten Rahmenprogramm (RP7) finanzierten Projekts ENACT ("Enacting European citizenship") vor. Es führt Forscher aus drei alten EU-Mitgliedstaaten (dem Vereinigten Königreich, Belgien und den Niederlanden), zwei neuen Mitgliedstaaten (Ungarn und Lettland) und einem Beitrittskandidaten (Türkei) zusammen, um im Detail zu untersuchen, wie europäische Bürgerschaft beantragt, angefochten, aufgebaut und in Kraft gesetzt wird.
Normalerweise wird die europäische Bürgerschaft auf der Grundlage der Rechtsauslegung des Europäischen Gerichtshofs bewertet. Diese Konferenz bietet eine neue Sichtweise - wobei sie sich auf Gesetze zur europäischen Bürgerschaft konzentriert -, um neue Einblicke zu schaffen. Die europäische Bürgerschaft betrifft mehr als den Status und die Aufenthaltsrechte. Wie setzen Menschen Bürgerschaft, Mobilität und ihre Rechte in Europa in Kraft? Über die europäische Bürgerschaft als Rechtsstatus hinaus untersuchen die Präsentationen eine Reihe von Gesetzen durch Subjekte, die europäische Rechte unabhängig von ihrem Status einfordern. In diesen Forderungen stehen vor allem Identität, Zugehörigkeit und die Bedeutung von "Europa" auf dem Spiel.
Folgende Themen sind geplant:
- Die Zukunft der europäischen Bürgerschaft
- Europäische Bürgerschaft in der Türkei zulassen
- Die Aberkennung der Bürgerschaft in der EU
- Mobilität, Sexarbeiter/-innen und europäische Bürgerschaft
- Herausforderungen für die europäische Bürgerschaft: Roma und Sinti in Italien und Deutschland
- Beurteilung der europäischen Bürgerschaft: zwischen Recht und PolitikWeitere Informationen sind abrufbar unter:
http://www.enacting-citizenship.eu/(öffnet in neuem Fenster)