Konferenz "Home, migration and the city: new narratives, new methodologies", Linköping, Schweden
Viele Studien beschäftigen sich inzwischen mit Migration als einem gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und materiellen Prozess und belegen, dass Migration einen großen Einfluss auf die gesellschaftliche Vorstellung von Heimat und Zugehörigkeit hat.
Migration ist mit materiellen Veränderungen in Orten und Städten verbunden, die die Vorstellungen von Identität, individuellem Ausdruck und Zugehörigkeit prägen und wandeln. Durch die Zu- und Abwanderung wird beispielsweise die Geschichte von Städten, Zuhause und Orten aus der Sicht von Migranten neu erzählt und durch Fotos, Musik, Kunst und Filme belegt. Dies trifft insbesondere auf Städte zu, über die Herkunft und An- bzw. Umsiedlung definiert werden und die Migranten als "Heimat" erfahren.
Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, diese gesellschaftlichen, räumlichen, materiellen und technologischen Facetten von Migration zusammenzuführen und sich mit der Identität von Migranten und ihren Erfahrungen mit Heimat und Städten sowie den materiellen, akustischen und visuellen Aspekten von Mobilität und Bewegung auseinanderzusetzen.
Als thematisch-analytischer Ansatzpunkt für weitere Forschungen zum Thema Migration dienen "Narrative" - im wesentlichen definiert als Geschichten, Tagebücher, Mythen, Fotografien, Musik, Filme, Mediendarstellungen und Darstellung von Migration. In Gesprächen sollen zudem die verschiedenen Dimensionen dieser Narrativen erörtert werden.Weitere Informationen unter:
http://www.esf.org/index.php?id=6500(öffnet in neuem Fenster)