Workshop über kontextbezogene intelligente Assistenz in Karlsruhe, Deutschland
Das Internet bietet eine Fülle von zeit- und ortsabhängigen Informationen wie regionale Veranstaltungen, Fahrpläne oder Nachrichten. Soziale Netzwerkseiten tragen Informationen über Freunde und Bekannte zusammen, zugeschnitten auf die gemeinsamen Interessen einer speziellen sozialen Gruppe. Durch die weite Verbreitung von Handys und Smartphones sind diese Informationen sogar unterwegs jederzeit zugänglich.
Dadurch muss der Handynutzer seine Aufmerksamkeit oftmals auf mehrere Aufgaben gleichzeitig lenken. Dies bedeutet, dass standortbezogene Leistungen den aktuellen Interessen und Bedürfnissen des Users angepasst werden müssen.
Standortdaten und von mehreren Sensoren stammender Kontext können hierbei als Indikatoren für die gegenwärtigen Aktivitäten des Users dienen. Wenn diese Sensordaten durch Fachwissen über ein bestimmtes Anwendungsszenarium (wie Einkaufen oder Gesundheitsvorsorge) ergänzt werden, können wir weit über die reine Funktionalität hinausgehen. In Anwendungsszenarien - im Gegensatz zu allgemeinen Einstellungen - können die Aktivitäten des Users bestimmten, klar definierten Aufgabe zugeordnet werden.
Durch das Formalisieren dieser Aufgaben und der damit verbundenen Ziele des Users, kann Kontextinformationen eine zusätzliche Bedeutung zukommen. Auf dieser Grundlage können Nutzerpräferenzen integriert und der User behält auch bei zusammentreffenden und unsicheren Systemzuständen die Kontrolle.Weitere Informationen unter:
http://www8.informatik.uni-erlangen.de/inf8/events/CAIA2010/welcome.html(öffnet in neuem Fenster)