Erster Workshop über modellgetriebene Interoperabilität in Oslo, Norwegen
Interoperabilität ist die Fähigkeit separater Einheiten, Systeme oder Artefakte, zusammenzuarbeiten. Obwohl der Bedarf einer Interoperabilität zwischen heterogenen Systemen und Bezeichnungen schon immer bestand, haben die vorhandenen Schwierigkeiten wie u. a. die Überwindung der Unterschiede, ein mangelnder Konsens zu den üblichen Normen, sowie der Mangel geeigneter Mechanismen und Instrumente, diese Aufgabe erheblich erschwert.
Modellgetriebene Softwareentwicklung (Model-Driven Engineering, MDE) ist ein Gebiet, das sich auf die Verwendung von Modellen und Software für den Softwareentwicklungsprozess spezialisiert hat. Modelle sind nicht nur hilfreich bei der Generierung von Codes für Benutzererfordernisse und zu architektonischen Zwecken, sie sind auch sehr effektiv für andere technische Aufgaben einzusetzen. Neue modellgetriebene Softwareentwicklungsansätze wie die modellgetriebene Modernisierung, Models at Runtime und modellbasierte Tests erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit.
Ziel dieses Workshops ist die Diskussion der potenziellen Rolle von Modellen zur Schaffung einer Interoperabilität, sowie der damit verbundenen Herausforderungen. Er bietet einen Ort der Zusammenkunft von Forschern und Fachleuten, die sich mit allen Aspekten der Interoperabilität von Modellen und System beschäftigen, um Ideen zu teilen, die Hauptproblematiken der modellgetriebenen Interoperabilität zu erörtern, aber auch mögliche Lösungen zu finden.Weitere Informationen unter:
http://mdi2010.lcc.uma.es/(öffnet in neuem Fenster)