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Inhalt archiviert am 2022-07-14

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Zweiter Internationaler Workshop zur Datenkomprimierung in Raumschiffen, Toulouse, Frankreich

Am 28. und 29. Oktober 2010 findet in Toulouse, Frankreich, der 2. Internationale Workshop zur Datenkomprimierung in Raumschiffen (On-Board Payload Data Compression) statt.

Mit der rasanten technologischen Entwicklung erfassen Instrumente der nächsten Generation in Raumschif...

28 Oktober 2010 - 28 Oktober 2010
Frankreich
Am 28. und 29. Oktober 2010 findet in Toulouse, Frankreich, der 2. Internationale Workshop zur Datenkomprimierung in Raumschiffen (On-Board Payload Data Compression) statt.

Mit der rasanten technologischen Entwicklung erfassen Instrumente der nächsten Generation in Raumschiffen immer schneller immer größere Mengen an Daten. Die Unmengen der an Bord erzeugten Daten stehen allerdings im Konflikt mit den begrenzten Übertragungskapazitäten zur Erde und verdeutlichen, dass Möglichkeiten zur Datenkomprimierung bereits beim Entwurf von Raumschiffen berücksichtigt werden müssen.

Problematisch bei ferngesteuerten Systemen sind immer die begrenzten Bandbreiten und Ressourcen zur Erfassung, Verarbeitung und Übertragung von Bildern eines bestimmten terrestrischen Gebietes, die von Sensoren auf ferngesteuerten Flugzeug- oder Raumschifftragflächen aufgenommen werden. Mit der kontinuierlich verbesserten räumlichen, spektralen und radiometrischen Auflösung von optischen und Radarsensoren steigt auch das Datenvolumen ins Unendliche. Und neue Generationen von Sensoren verbessern die Auflösung noch weiter. Für die riesigen Datenmengen werden ausgefeilte Datenkompressionsalgorithmen benötigt, um die begrenzten Übertragungsressourcen zu überwinden. Viele Erdbeobachtungssatelliten übertragen die Daten in Echtzeit auf die Erde, daher wird Kompressionssystemen ein hoher Datendurchsatz abverlangt.

Forschungsmissionen stehen somit vor der großen Herausforderung, große Datenmengen über begrenzte Datenkanäle an die Bodenstationen übertragen zu müssen. Dieser Herausforderung stellt sich nun GAIA, die neue astrometrische Mission der Europäischen Weltraumorganisation, deren Start für 2011 geplant ist und die Beobachtung mehr als einer Milliarde Sterne und anderer Weltraumobjekte mit spektakulärer Genauigkeit vorsieht. Eine solche Mission erfordert hohe technologische und konstruktive Neuerungen, da pro Sekunde Hunderte von Sternen dokumentiert, ausgewählt und vermessen werden und deren Daten zeitgleich zur Erde gesandt werden müssen. Dank der Datenkompression an Bord können diese Daten ohne Einschränkung mit maximaler Geschwindigkeit zur Auswertung auf die Erde übermittelt werden.

Auf der Veranstaltung kommen Forscher des Fachbereichs zum Austausch von Ideen und neuen Entwicklungen zusammen und werden so den Weg für neue technologische Lösungen ebnen.Weitere Informationen unter:
http://www.congrex.nl/10c19/(öffnet in neuem Fenster)
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