Konferenz: "The publics of Europe and the European public sphere: tracing the architects and trespassers of borders and boundaries in Europe", Brüssel, Belgien
Europa nimmt weiter neue Formen an, während die Konzepte des Nationalstaats durch ein beispielloses Maß an zwischenstaatlicher und supranationaler Institutionalisierung herausgefordert in Frage gestellt werden. Die Rolle des europäischen Bürgers bei dieser Transformation ist jedoch minimal.
Auf der Konferenz wird erörtert, ob es eine neue transnationale institutionelle Basis gibt, auf der eine integrative, demokratische europäische Öffentlichkeit aufgebaut werden kann. Im Mittelpunkt dieser Prämisse steht die Mobilität der europäischen Bürger, deren Identität nicht mehr ausschließlich an einen geografischen Raum Gebiet stehen. Es kommt auch zu nicht-territorialen Identitäten, die den Bürger an weit entfernte politische Einheiten und schwer zu fassende Kollektive bindet. Innerhalb dieser neuen Identitäten, Mobilität und Institutionalisierung, ist ein öffentlicher Raum im Umbruch.
Eurosphere-Forscher präsentieren die empirischen Erkenntnisse und Perspektiven ihrer in 16 europäischen Ländern durchgeführten Studie über die öffentlichen Räume und werden versuchen, die Konsequenzen für Einzelpersonen, Gruppen, Öffentlichkeit und Vielfalt zu entziffern.
Diese Veranstaltung ist Teil des unter dem Sechsten Rahmenprogramm geförderten Projekts Eurosphere ("Vielfalt und die europäische Öffentlichkeit - in Richtung eines Europas der Bürger").Weitere Informationen unter:
http://eurospheres.org/2010/07/30/news-events/(öffnet in neuem Fenster)