Konferenz "Neue und sich abzeichnende Ungleichheiten: Herausforderungen für die soziale, wirtschaftliche und demokratische Entwicklung in der Europäischen Union", Brüssel, Belgien
In den vergangenen Jahrzehnten haben sich durch Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum die Lebensbedingungen allgemein verbessert, und viele Regierungen investierten mehr Mittel in Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur. Trotz Wachstum und Entlastung durch Sozialschutzmaßnahmen sind Ungleichheiten aber noch immer spürbar, zuweilen stärker als je zuvor. Zur Debatte stehen in den meisten EU-Mitgliedstaaten vor allem Armut und soziale Ausgrenzung - trotz deutlicher Unterschiede zwischen den Ländern.
Durch die aktuelle Wirtschaftskrise wird sich die Situation für viele europäische Bürger weiter zuspitzen und die soziale und wirtschaftliche Ungleichheit verschärfen. Gegensteuernde Trends und Maßnahmen wurden aus wissenschaftlicher Sicht bereits hinreichend beschrieben, insbesondere durch die Forschungsrahmenprogramme der Europäischen Kommission.
Im Hinblick auf die neue Strategie Europa 2010, die den "Abbau von Ungleichheiten und die Förderung einer Wirtschaft mit hoher Beschäftigungsrate im Sinne eines stärkeren wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalts" betont, erörtert die Konferenz, wie Sozial- und Geisteswissenschaften zur Analyse anstehender Aufgaben beitragen können.Für weitere Informationen teilen Sie uns bitte Namen, Vornamen und den Namen der Organisation mit unter:
E-Mail: eva.szell@ec.europa.eu