"Combinatorics and Analysis in Spatial Probability", Eindhoven, Niederlande
Das Feld der räumlichen Zufallsprozesse hat sich zu einem der aktivsten Teilgebiete der modernen Wahrscheinlichkeitstheorie entwickelt. Resultat dessen war eine tiefgehende mathematische Grundlagenforschung, motiviert durch Probleme der Physik (Phasenübergänge), Biologie (Epidemien) und Informatik (randomisierte Algorithmen, "kooperative" Phänomene in großen Kommunikationsnetzwerken). Ein Großteil der schnellen und erfolgreichen Entwicklung auf dem Gebiet der räumlichen Zufallsprozesse beruht auf einer Kombination probabilistischer, kombinatorischer und analytischer Verfahren.
Oft hat man es mit dem Fall zu tun, dass die drei Typen von Parametern (kombinatorische, probabilistische oder analytische) nicht voneinander unterschieden werden können. Deshalb haftet einigen Ergebnissen - auch wenn sie in formalem Sinne durchaus verstanden sind - etwas Mysteriöses an.
Die Veranstaltung hat das Ziel, den Austausch von Ideen zu erleichtern, was bisher bereits bei einigen der Kernfragen des Gebiets zu erheblichen Fortschritten geführt hat. Die Zusammenarbeit von Nachwuchswissenschaftlern und erfahrenen Forschern ist dabei ganz besonders wertvoll, da sich das Gebiet der räumlichen Zufallsprozesse schnell weiterentwickelt.Weitere Informationen finden Sie hier(öffnet in neuem Fenster)