Zweiter internationaler Workshop zum Thema Serviceorientiertes Computing in der Logistik, San Francisco, USA
In vielen Industriezweigen ist die Logistik einer der wichtigsten Dreh- und Angelpunkte. Logistik steht für die Planung und Realisierung von Warenströmen von den Quellen hin zu den Zielen durch Managen von Raum, Zeit und Menge. Informations- und Kommunikationstechnologien sind ein wichtiger Beitrag zur Meisterung unzähliger Herausforderungen, vor denen Logistiker stehen, die die Zusammenarbeit in der Lieferkette (Supply Chain Collaboration) unterstützen und die zunehmende wirtschaftliche Dynamik managen müssen.
Die Forschung zur Verwaltung der Logistik in sich dynamisch verändernden Lieferketten befindet sind noch in der Entwicklung. Serviceorientiertes Computing (SOC) ist ein vielversprechendes Paradigma, das interorganisatorische Prozesse durch lose gekoppelte softwarebasierte Dienste automatisiert.
Schwerpunkt dieses Workshops ist es, das Potenzial des SOC zur Lösung von Koordinierungsproblemen in Logistiksystemen und Lieferketten zu erkunden. Zu den Themen gehören die Fragen, wie
- Logistiksysteme in servicebasierten Rechnersystemen durch Einsatz und Annahme von Konstrukten, Modellen und Verfahren des SOC-Technologie-Stacks zu repräsentieren sind,
- softwarebasierte Logistikdienstleistungen mit Service-Beschreibungssprachen zu beschreiben sind,
- softwarebasierte Logistikdienstleistungen unter Einsatz und Annahme von Ansätzen für Diensterkennung (Service Discovery) und Dienstaufbau (Service Composition) zu koordinieren sind,
- über die Lieferung softwarebasierter Logistikdienstleistungen, zu verhandeln und übereinzukommen ist,
- die Lieferung zu kontrollieren ist und wie man die Effizienz und Effektivität softwarebasierter Logistikdienstleistungen messen kann.Weitere Informationen unter: http://soclog10.wifa.uni-leipzig.de/(öffnet in neuem Fenster)