Konferenz "Der Mensch in extremen Umgebungen: angewandte Physiologie in der Tiefsee bis in den Weltraum", Trondheim, Norwegen
Auf der Veranstaltung stellen internationale Experten aus der Medizintechnik, Umweltphysiologie und physiologischen Genomik jüngste Forschungsergebnisse der Angewandten Physiologie vor. Vor allem soll es um die Frage gehen, wie Menschen unter extremen Umweltbedingungen z.B. in der Tiefsee, in hochalpinen Regionen und im Weltraum überleben können.
Abgedeckt wird ein breites Themenspektrum mit folgenden Vortragsthemen:
- Anpassung und Überleben in großen Höhen
- Wie sicher ist Sättigungstauchen? Fakten und Mythen
- Aerobe Kapazität als wichtigste Determinante des Gesundheits-Krankheits-Kontinuums
- Einfluss von Unterkühlung und Wiedererwärmung auf Herz und Kreislauf
- Eine wissenschaftliche Revolution: Sporttauchen
Organisiert wird die Konferenz von der Forschungsgruppe für Überdruckmedizin und Umweltphysiologie der Naturwissenschaftlich-Technischen Universität Norwegen. Das Team spezialisiert sich auf pathophysiologische Mechanismen und Reaktionen beim Tauchen und sonstigen Aktivitäten, die eine hohe körperliche Anpassungsfähigkeit voraussetzen, und untersucht, ob Prävention durch Sport, hyperbare Sauerstoff-Voratmung oder medizinische Intervention die negativen Wirkungen von Sporttauchen und Dekompressionsstress auf die Gesundheit vermeiden könnte.Weitere Informationen unter: http://www.ntnu.edu/isb/man-in-extreme-environments(öffnet in neuem Fenster)