"Achaimenidische Spuren in Altertümern eurasischer Nomaden", Berlin, Deutschland
Das Event beschäftigt sich mit dem Einfluss der achaimenidischen Kultur auf die frühen Nomaden in Eurasien während der Antike. Das Achaimenidenreich wurde im Jahre 550 v. Chr. gegründet und war geographisch gesehen das größte Reich der Antike; zur Blüte seiner Macht umfasste das Reich rund 8 Millionen Quadratmeter. Das Reich expandierte unter Kyros dem Großen und erstreckte sich über drei Kontinente: Asien, Afrika und Europa. Es verfügte über eine zentralisierte, bürokratische Verwaltung unter dem Kaiser sowie über eine Berufsarmee und einen Staatsdienst, die beispielhaft für ähnliche Entwicklungen in späteren Reichen waren.
Das Event beschäftigt sich mit den Ergebnissen des Projekts "Einflüsse der achaimenidischen Kultur in den Denkmälern der frühsarmatischen Zeit im südlichen Ural (5. bis 4. Jh. v. Chr.). Durch das Projekt findet eine verstärke Zusammenarbeit statt, um die Prozesse des kulturellen Austauschs zwischen den Regionen und den politischen Gebilden Altvorderasiens und dem angrenzenden eurasischen-zentralasiatischen Raum in dieser Zeit besser untersuchen zu können.Weitere Informationen unter: http://www.fu-berlin.de/en/presse/fup/2010/fup_10_357/index.html(öffnet in neuem Fenster)