Europäische Konferenz zum Thema Künstliches Leben - 20. Jahrestag "Zurück zu den Ursprüngen des Lebens", Paris, Frankreich
Das Wissen zum Thema Biologie ist in den letzten zwei Jahrzehnten mit beispielloser Geschwindigkeit angewachsen, woraus neue Disziplinen wie zum Beispiel die Systembiologie entstanden sind. Im gleichen Zeitraum sind höchst spekulative Ideen herangereift, denen nun vollständige Konferenzen und Fachjournale gewidmet sind. Beispiele dafür sind das Synthetisieren künstlicher Zellen, die Simulation biologischer Netzwerke im großen Stil, Speicherung und intelligente Nutzung einer exponentiell anwachsenden Datenmenge (z. B. Mikroarrays), die Ausnutzung biologischer Substrate zum Rechnen und Steuern sowie das aufkommende bio-inspirierte Engineering.
Die Veranstaltung soll die beachtliche Entwicklung biologischer Modellierungen unterstützen und das Thema des künstlichen Lebens auf die fundamentalen Eigenschaften lebender Organismen ausweiten: musterbildende Multiskalen-Morphodynamik, Autopoiesis, Robustheit, Fähigkeit zur Selbstreparatur, kognitive Fähigkeiten und Co-Anpassung auf allen Ebenen einschließlich der der Ökologie.
Die Europäische Konferenz zum Thema Künstliches Leben ist eine alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung, die mit der US-amerikanischen "Alife"-Konferenzreihe abwechselt.Weitere Informationen unter: http://www.ecal11.org/(öffnet in neuem Fenster)