"Fortschritte in der Stammzellenforschung: Entwicklung, Regeneration und Erkrankung", Paris, Frankreich
Eine Stammzelle ist der Definition nach eine Zelle, die das Potenzial hat, sich lebenslang zu einem beliebigen bzw. bestimmten Gewebe regenerieren zu können. Dieser Zelltyp kommt bei allen mehrzelligen Organismen vor. Es gibt zwei Arten von Säugetierstammzellen: embryonale Stammzellen, die aus der inneren Zellmasse der Blastozysten isoliert werden, und adulte Stammzellen, die man in adultem Gewebe vorfindet.
Die Stammzellbiologie schreitet zügig voran. Die Entschlüsselung der Zellmechanismen führt zu neuen Konzepten und Strategien für klinische Interventionen wie etwa Krankheitsmodellierung, Wirkstoffscreening und Zelltherapie. Die Konferenz bringt Interessengruppen aus der Forschung einschließlich Stammzellbiologen, die sich mit der Komplexität der Determinierung des Zellschicksals auseinandersetzen, Bioimaging-Experten und Mediziner zusammen, die Stammzellen am Patienten einsetzen.
Die Veranstaltung wird von dem Projekt Eurosystem (European consortium for systematic stem cell biology) unterstützt, das innerhalb des Siebten Rahmenprogramms (RP7) finanziert wird und das Ziel hat, ergänzende biologische und rechnerische Kompetenz so zu vernetzen, dass die Generierung neuen Wissens zu den Eigenschaften normaler und anormaler Stammzellen angeregt wird. Projektteilnehmer sind Universitäten, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Forscher aus dem öffentlichen und dem privaten Sektor.Weitere Informationen unter: http://www.pasteur.fr/infosci/conf/sb/stemcell2011(öffnet in neuem Fenster)