Konferenz zu Theorie und Praxis von digitalen Bibliotheken, Berlin, Deutschland
Eine digitale Bibliothek erfasst Bestände im Digitalformat (im Gegensatz zu Druckschriften, Mikrofilmen oder anderen Medien), der computergestützte Zugriff auf die Inhalte erfolgt lokal oder über ein Rechnernetzwerk.
Viele akademische Bibliotheken erstellen institutionelle Dokumentenserver, auf denen wissenschaftliche Bücher, Publikationen, Thesen und andere Forschungsarbeiten hinterlegt sind. Der Zugriff auf solche Dokumentenserver ist meist kaum eingeschränkt (Konzept des so genannten "Open Access"), im Gegensatz zur Publikation der Forschungsergebnisse in kommerziellen Fachzeitschriften, wo die Verlage häufig die Nutzerrechte einschränken.
Gleichzeitig findet seit einigen Jahren ein deutlicher Wandel hinsichtlich Erwerb, Schaffung, Verarbeitung, Recherche, Verbreitung und Anwendung von Wissen, Informationen, Daten und Metadaten statt. Gekennzeichnet ist dieser Wandel auch durch die zunehmende Menge und Diversität der Informationsquellen, das sich verändernde gesellschaftliche Paradigma der Nutzung von Informationen und die Zunahme global kooperativer und individueller Ansätze.
Die Konferenz bringt Forscher, Entwickler, Inhaltsanbieter und Nutzer aus dem Bereich digitaler Bibliotheken zusammen.Weitere Informationen unter: http://www.tpdl2011.org/(öffnet in neuem Fenster)