Zweiter Workshop über Systeme und Frameworks für Computermorphologie in Zürich, Schweiz
Aus Sicht der Computerlinguistik bilden morphologische Ressourcen die Basis für alle Applikationen auf höherer Ebene. Dies trifft insbesondere auf Sprachen mit einer reichen Morphologie wie Deutsch, Finnisch und Polnisch zu.
Abgesehen von der Computerlinguistik gibt es zahlreiche praktische Anwendungen, die von der morphologischen Analyse und/oder Generierung profitieren oder sie sogar benötigen, zum Beispiel bei der Textverarbeitung, Benutzerschnittstellen oder Informationsabruf. Diese Applikationen haben besondere Anforderungen an morphologische Komponenten, u.a. Anforderungen aus der Softwareentwicklung wie die Programmierung von Schnittstellen oder Robustheit.
Der Workshop bringt Forscher und Entwickler aus dem Gebiet der Computermorphologie zusammen. Die Diskussionen befassen sich mit aktuellen, funktionierenden Systemen und Frameworks, die auf linguistischen Prinzipien basieren und linguistisch motivierte Analysen und/oder Generierung auf Basis linguistischer Kategorien bieten.Weitere Informationen sind abrufbar unter: http://sfcm2011.org/(öffnet in neuem Fenster)