Dritte internationale Konferenz zu E-Voting und Identität, Tallinn, Estland
E-Voting (Elektronische Wahlen) ist ein Begriff, der verschiedene Formen des Wählens umfasst, einschließlich elektronischer Wahlmaschinen und elektronische Hilfsmittel zur Stimmenauszählung. E-Voting ist ein aktiver Forschungsbereich, der eine Vielzahl von Problemen abdeckt, angefangen bei der Computersicherheit und Verschlüsselung bis hin zu menschlicher Psychologie und rechtlichen Fragen.
Elektronische Wahlen wurden gepriesen und kontrovers diskutiert. Kritiker hoben Probleme mit dem Operationscode bzw. Hardware- und Sicherheitsfehler hervor. Auf der positiven Seite stehen die Vorteile, wie kürzere Zeiten zur Auftabellierung und eine höhere Wahlbeteiligung.
Ziel dieser Konferenz ist es, Forschung und Praktiker aus Hochschulen, Industrie und Regierungsinstitutionen zusammenzubringen. Es werden alle Aspekte elektronischer Wahlsysteme abgedeckt, wie zum Beispiel:
- Design und Bewertung elektronischer Wahlsysteme;
- Wahltheorien, einschließlich der Sozialwahltheorie;
- Sicherheitsanforderungen und formale Analysen der elektronischen Wahlsysteme;
- die Rolle der Identifizierung bei elektronischen Wahlen;
- die Rolle der Identitätsverwaltungssysteme für elektronische Wahlen;
- verschlüsselte Wahlprotokolle;
- weitere Methoden für die Vereinbarkeit von Wähleridentifizierung und Wahlanonymität;
- Probleme bei Einsetzbarkeit und Zugang;
- Bedenken hinsichtlich Bereitstellung und Lebensdauer von elektronischen Wahlsystemen;
- Implementierungsprobleme und Trade-offs;
- disziplinübergreifende Probleme bei elektronischer Wahl und Identifikation.Weitere Informationen sind abrufbar unter: http://research.cyber.ee/~lipmaa/voteid2011/cfp.php(öffnet in neuem Fenster)