Fünfte Internationale Konferenz über Spieltheorie und Management, St. Petersburg, Russland
Die Spieltheorie ist ein Teilgebiet der angewandten Mathematik, die in den Sozial-, Ingenieur- und Politikwissenschaften, den internationalen Beziehungen, der Informatik, Sozialpsychologie, Philosophie und im Management angewendet wird. Mit ihr wird versucht, Verhalten in Entscheidungs- oder Spielsituationen mathematisch zu erfassen, in denen der Erfolg individueller Entscheidungen von den Entscheidungen anderer abhängt.
Wirtschaftswissenschaftler nutzen die Spieltheorie schon lange zur Untersuchung eines breiten Spektrums wirtschaftlicher Phänomene wie Auktionen, Verhandlungen, Duopole, Verteilung, Oligopole, Bildung sozialer Netzwerke und Abstimmungsverfahren, sowie um übergreifende Modelle weit gefasster Klassifikationen wie Wirtschaftsmathematik, Verhaltens- und Industrieökonomik zu entwickeln.
Als Gegenstand der Spieltheorie sind Spiele mathematisch klar definierte Situationen. Ein Spiel besteht aus einer Anzahl von Spielteilnehmern, einer Anzahl von Spielzügen (oder Strategien), die den Spielern zur Verfügung stehen, und einer Festlegung des Ergebnisses für jede Kombination von Strategien. Kooperative Spiele werden meist anhand von charakteristischen Funktionen dargestellt, während zur Beschreibung nichtkooperativer Spiele ausführliche und normale Darstellungsformen verwendet werden.Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.gsom.pu.ru/en/gtm2011/(öffnet in neuem Fenster)