"Artificial intelligence approaches to the complexity of legal systems", Frankfurt, Deutschland
Mit der Schaffung genauerer Modelle für rechtliche Konzepte - von mehrsprachigen Wörterbüchern zu Taxonomien und Ontologien, namentlich formale Modelle der rechtlichen Konzeption - kann die Gesellschaft das Verständnis der rechtlichen Kulturen sowie von deren Gemeinsamkeiten und Unterschieden verbessern.
Der Vergleich mehrerer formeller Ansätze für das Recht umfasst Bereiche wie logische Modelle, kognitive Theorien, Argumentationsrahmen, Graphentheorie, Komplexitätstheorie, Kybernetik, Spieltheorie sowie gegenüberliegende Perspektiven wie interne und die externe Sichtweisen. Sie sollten mögliche Konvergenzen im Bereich von konzeptionellen Strukturen, Argumentationsmustern, emergentem Verhalten, Lernevolution, Anpassung und Simulation hervorheben.
Der Einsatz von Computersystemen in diesem Prozess kann bei der Verwaltung juristischer Kenntnisse helfen, auf Konvergenzen zurückgreifen und Differenzen überbrücken.
Die Veranstaltung bietet verschiedensten Forschern ein Forum, um ihre Erkenntnisse und Vorschläge über die jüngsten Entwicklungen zu künstlicher Intelligenz und Recht, Rechtstheorie, Argumentation, dem semantischen Web und Multi-Agenten-Systeme zu diskutieren und zu teilen.Weitere Informationen unter: http://www.aicol.eu/(öffnet in neuem Fenster)