Neunte internationale Konferenz über formale Begriffsanalyse in Nikosia, Zypern
Die Ursprünge der formalen Begriffsanalyse liegen in Versuchen, die Gittertheorie zu restrukturieren, um eine bessere Kommunikation zwischen Gittertheoretikern und potenziellen Nutzer der Gittertheorie zu fördern. Die Gittertheorie ist die Studie von Objektreihen (Gitter), in der jeweils zwei Elemente ein einzigartiges Supremum (die kleinste obere Schranke des Elements) und ein Infimum (größte untere Schranke) haben.
Die formale Begriffsanalyse hat sich zu einem eigenen Forschungsgebiet entwickelt, verfügt über eine wachsende theoretische Gemeinschaft und bietet immer mehr Anwendungsmöglichkeiten bei der Verarbeitung von Informationen und Wissen einschließlich Visualisierung, Datenanalyse (Mining) und Wissensmanagement.
Die Konferenz bringt Forscher und Fachleute zusammen, die sich mit den theoretischen und praktischen Aspekten der formalen Begriffsanalyse innerhalb verwandter Bereiche wie Mathematik, Informationswissenschaften, Softwareentwicklung, Linguistik, Lebenswissenschaften und Sozialwissenschaften beschäftigen. Zu den Themen gehören unter anderem:
- Theorie der formalen Begriffsanalyse
- Gitterzeichnung
- Philosophische Grundlagen - Formale Begriffsanalyse und Logik
- Konzeptuelles Wissen
- Konzeptgraph
- Datenanalyse
- Formale Konzeptanalyse und Data Mining
- Assoziationsregeln und Finden von Mustern
- Analyse sozialer Netzwerke
- Data Mining
- Algorithmen und KomplexitätstheorieWeitere Informationen unter: http://www.unic.ac.cy/icfca2011/(öffnet in neuem Fenster)