Workshop zum Thema "Wie können nationale Beiträge zur Finanzierung des Klimaschutzes effektiv sichergestellt werden?", London, Vereinigtes Königreich.
Die Finanzierung der auf internationalen Konferenzen wie in Kyoto, Cancún und Kopenhagen gemachten Zusagen bleibt eine dauerhafte Aufgabe. Während sich auf internationaler Ebene die Schaffung einer Struktur abzeichnet, fehlten bislang Informationen darüber, was auf nationaler Ebene geschieht. Fachleute weisen darauf hin, dass für Aktivitäten wie Überwachung, Berichterstattung und Überprüfung die nationale Ebene ausschlaggebend ist.
Auf der Veranstaltung sollen detaillierte Ergebnisse des von der EU geförderten Projekts "Europäische Entwicklungszusammenarbeit bis 2020" (EDC 2020) vorgestellt werden. Zwei Fallstudien zur Finanzierung des Klimaschutzes und zur Entwicklungszusammenarbeit in Indonesien und Bangladesch bilden einen Schwerpunkt des Workshops. Darüber hinaus werden drei weitere Fragestellungen behandelt:
- "Wie entwickelt sich die Schnittstelle von Entwicklungszusammenarbeit und Klimaschutz?";
- "Welche Arten von institutionellen Strukturen entstehen, um die Finanzierung von Klimaschutz auf nationaler Ebene durchzuführen?";
- "Welches sind die wichtigsten Aufgaben für eine wirksame Klimaschutz- und Entwicklungspolitik aus Sicht der Geberländer und der Gastländer?"
Das im Rahmen des Siebten Rahmenprogramms finanzierte Projekt "Europäische Entwicklungszusammenarbeit bis 2020" soll bei europäischen Entscheidungsträgern und Akteuren die Kenntnis der neuen Herausforderungen verbessern, die auf die europäische Entwicklungspolitik und auf Initiativen außerhalb der EU zukommen.Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: http://www.edc2020.eu/119.0.html(öffnet in neuem Fenster)