"Revisiting the contact zone: museums, theory, practice", Linköping, Schweden
Museen bilden einen bedeutenden Bestandteil des kulturellen Erbes sämtlicher europäischer Länder. Aus historischen, politischen und oft auch aus finanziellen Gründen bleiben sie als Institutionen jedoch eher auf den Nationalstaat fokussiert. Viele der Probleme, vor denen Museen heutzutage stehen, überschreiten allerdings nationale Grenzen.
Das Potenzial der Museen, als Räume der kulturellen Begegnung zu dienen, zog die Entwicklung von Ideen und praktischen Ansätzen nach sich, die auf eine Rückbesinnung des Museums auf den Zweck, imperiale Vermächtnisse aufzuarbeiten, "soziale Eingliederung" oder "Stärkung der Gemeinschaften" zu unterstützen, abzielen. Während Wissenschaftler und Praktiker durchaus ein starkes gemeinsames Interesse an Museen als "Kontaktzonen" haben, sind die Beziehungen zwischen akademischer Theorie und Praxis nicht immer effektiv entwickelt worden.
Die Konferenz soll eine Plattform zum Austausch, zur Reflexion über das neue EU-weite Interesse an Museen als Räume der kulturellen Begegnung sein, die eine einzigartige Position am Knotenpunkt zwischen "lokal", "national" und "global" einnehmen. Sie stellt gleichermaßen eine Chance dar, das Potenzial von Museen als Treffpunkt für ein breites Spektrum akademischer Fächer und nichtakademischer Teilnehmer zu debattieren.Weitere Informationen unter: http://www.esf.org/activities/esf-conferences/details/2011/confdetail365.html(öffnet in neuem Fenster)