24. Jahreskonferenz über Lerntheorie, Budapest, Ungarn
Der Bereich der Lerntheorie befasst sich mit dem Lernprozess der Menschen und verfolgt zwei Hauptziele. Einerseits geht es um die Bereitstellung eines Vokabulars und konzeptionellen Rahmens für die Interpretation der unterschiedlichen, zu beobachtenden Arten des Lernens. Zweitens sollen Empfehlungen formuliert werden, wo nach Lösungen für praktische Probleme zu suchen ist.
Obwohl die Lerntheorie einem von mehreren philosophischen Rahmen zugeordnet werden kann, wird sich die Veranstaltung auf experimentelle und algorithmische Forschungen konzentrieren, sowie auf die dazugehörigen experimentellen Ergebnisse. Zu den Themen gehören:
- Analyse von Lernalgorithmen und ihre Fähigkeit zur Verallgemeinerung
- Rechnerische Komplexität des Lernens
- Bayes-Analyse
- Statistische Mechanik von Lernsystemen
- Optimierung von Lernverfahren
- Kernel-Methoden
- Boolesches Funktionslernen
- Unbeaufsichtigtes und halbbeaufsichtigtes Lernen und Clustering
- Online-Lernen und relative Verlustgrenzen
- Planung und Steuerung, einschließlich Reinforcement-Lernen
- Lernen in sozialen, ökonomischen und spieltheoretischen Umgebungen
- Analyse des Lernens in verwandten Bereichen: Verarbeitung natürlicher Sprache, Neurowissenschaften, Bioinformatik, Privatsphäre und Sicherheit, industrielle Bildverarbeitung, Data Mining, Informationswiedergewinnung
Die Veranstaltung findet am gleichen Ort wie die Konferenz "Foundations of Computational Mathematics" (Grundlagen der Computermathematik) statt.Weitere Informationen unter: http://colt2011.sztaki.hu/index.html(öffnet in neuem Fenster)