"Gender and interdisciplinary education for engineers", Paris, Frankreich
Ein wichtiges Anliegen im modernen Europa von heute ist es, mehr jungen Menschen, insbesondere Frauen, Karrieren in Ingenieurwissenschaften und Technologie (ET) attraktiv erscheinen zu lassen. Ihre Beteiligung an technischen Berufen ist eine entscheidende Frage für die europäische wirtschaftliche und technische Entwicklung sowie eine zentrale Errungenschaft auf dem Weg zur Gleichstellung der Geschlechter und zu sozialer Gerechtigkeit.
Die Steigerung des Interesses junger Menschen an Naturwissenschaften und Mathematik sowie die Betonung der Bedeutung ingenieurtechnischer und technologischer Entwicklungen bei der Gestaltung von Europas gemeinsamer Zukunft ist Inhalt eines laufenden Projekts im Bildungssektor.
Das EU-finanzierte Helena-Projekt ("Higher education leading to engineering and scientific careers") untersuchte ingenieurwissenschaftliche und technische Studiengänge in verschiedenen Ländern Europas. Ziel war es, die Wirksamkeit existierender Pilotprojekte zu messen und Indikatoren in Bezug auf den Zusammenhang zwischen Wahrnehmung und Studienrichtungswahl zu entwickeln und zu quantifizieren. Die Ergebnisse werden die Verbreitung bestbewährter praktischer Ansätze unterstützen und einen Beitrag zur Erarbeitung von Empfehlungen zur Umgestaltung von Hochschullehrplänen auf europäischer Ebene leisten. Diese Veranstaltung wird die Abschlusskonferenz des Projektes sein.Weitere Informationen unter: http://www.fp7-helena.org/conference2011/(öffnet in neuem Fenster)