Zweiter internationaler Workshop zum Thema "High Performance Bioinformatics and Biomedicine", Bordeaux, Frankreich
Hochdurchsatz-Technologien und klinische Diagnose-Tools produzieren eine immer größer werdende Menge experimenteller und klinischer Daten. Groß angelegte Datenbanken und bioinformatische Werkzeuge sind wichtige Instrumente für die Organisation und Auswertung dieser Daten, um neue Entdeckungen in der Biologie und Medizin zu ermöglichen.
Hochleistungscomputing kann eine wichtige Rolle in vielen Phasen der Forschung auf dem Gebiet der Biowissenschaften spielen - angefangen bei der Rohdatenverwaltung und -verarbeitung bis hin zur Datenanalyse, -integration und -visualisierung. Auf Rohdatenebene können insbesondere Grid-Infrastrukturen die benötigten riesigen Datenspeicher für die Ablage experimenteller und biomedizinischer Daten bereitstellen, während paralleles Rechnen für grundlegende Vorverarbeitungsvorgänge und weitergehende Analysen verwendet werden können. In einem solchen Szenario können neuartige parallele Architekturen gekoppelt mit neuen Programmiermodellen die Einschränkungen herkömmlicher Computer bei der Gewinnung und Analyse großen Datenmengen überwinden.
An der Veranstaltung werden Wissenschaftler aus den Bereichen Hochleistungscomputing, Bioinformatik und Medizin teilnehmen, um über die Organisation groß angelegter biologischer und biomedizinischer Datenbanken und die gleichzeitige Umsetzung bioinformatischer Algorithmen und biomedizinischer Anwendungen zu diskutieren. Der Einsatz neuartiger paralleler Architekturen und dedizierter Hardware für die Umsetzung bioinformatischer und biomedizinischer Algorithmen steht ebenfalls auf der Tagesordnung.Weitere Informationen finden Sie auf folgender Webseite: http://staff.icar.cnr.it/cannataro/hibb2011/(öffnet in neuem Fenster)